20. März 2009

Wieder mal Zeit für aktu­elle Was­ser­stands­mel­dungen in Sachen Stuwe. Da gibts zunächst mal nichts wesent­lich neues an der Miet­er­hö­hungs­front. Der Ver­wal­tungsrat hat befunden, keine Miet­er­hö­hung beschlossen zu haben, das Stu­den­ten­werk lässt sich dadurch aller­dings nicht beirren.

48000 € zuviel bezahlt

Andere The­men­be­reiche sind da inter­es­santer: Wie das Tag­blatt berich­tete, sind laut einem unab­hän­gigen Gut­achten der Sachverständigen-Sozietät Hoai-Spezial die knapp 50000€, die das Stu­den­ten­werk für Pla­nungen eines Stu­den­ten­ho­tels in Hohen­heim bezahlte, deut­lich zu hoch veranschlagt.

Die damit beauf­tragten Archi­tekten hätten ledig­lich Anspruch auf etwa 2000 €, wenn sie auf die Mög­lich­keit einer Bau­vor­an­frage nicht hin­ge­wiesen hätten. In Auftrag gegeben wurde das Gut­achten von den stu­den­ti­schen Mit­glie­dern im Ver­wal­tungsrat des Stuwe. Es wirft ein neues Licht auf seit langem dis­ku­tierte Vor­gänge. Die Uni­ver­sität hatte bereits im November 2008 ver­sucht, in einer Pres­se­mit­tei­lung die Dis­kus­sion zu beenden und erklärt, die Vor­würfe des „ver­schwen­de­ri­schen Umgangs mit Geldern haben sich nicht bestä­tigt.“ Erst vor­ges­tern legte das Tag­blatt mit eigenen Recher­chen nach: http://​tag​blatt​.de/​2​9​8​0​604

Gericht stellt fest: Gesetze gelten auch für das Studentenwerk

Zeit­gleich stand das Stu­den­ten­werk vor Gericht. Geklagt hatte der Per­so­nalrat, der über die geplanten Umstruk­tu­rie­rungen beim vor nunmehr zwei Jahren fusio­nierten Stu­den­ten­werk Tübingen-Hohenheim infor­miert werden wollte. Auf schrift­liche Anfragen hatten die Arbeit­neh­mer­ver­treter zuerst gar keine Antwort erhalten und wurden dann beschieden, man habe doch mal mit jemandem, die auch im Per­so­nalrat sei, gesprochen.

Vor Gericht nun ver­si­cherte der Ver­treter des Stu­den­ten­werks nun, dass ganz einfach keine Ver­än­de­rungen geplant sind, außer einer neuen Spül­ma­schine in der Mensa Mor­gen­stelle. Der Per­so­nalrat und sein Anwalt hatten es zuvor ver­säumt, dem Gericht ent­spre­chende Papiere über Pla­nungen zu über­mit­teln und gab sich mit einem Ver­gleich zufrieden: Der Antrag auf umfass­sende Infor­ma­tion wurde zurück­ge­zogen (wenns schon nichts zu infor­mieren gibt) und das Stuwe ver­pflichtet sich, in Zukunft den Per­so­nalrat zu infor­mieren, wenn es muss. Nein, wir wollen keine Werbung machen, aber hier­über ist eben­falls an oben schon ange­spro­chener Stelle nach­zu­lesen. Der Titel: „Nach­hilfe in Rechts­kunde: Stuwe muss informieren“

Spei­se­pläne auf der Räte-Seite

Zugu­ter­letzt: Die Spei­se­pläne der Mensen waren bisher immer relativ gut auf der alten Seite des Stu­den­ten­werks ver­steckt, die neue Seite ver­weist eben­falls auf die alte – bequemer bekommt ihr die Pläne in Zukunft bei uns, und zwar links in der Sei­ten­leiste auf der Start­seite oder unter http://​www​.fsrvv​.de/​s​e​r​v​i​c​e​s​/​p​r​a​k​t​i​s​c​h​e​-​l​e​b​e​n​s​h​i​l​f​e​/​m​e​n​sa/. Guten Appetit!