23. Juli 2009
Sitzverteilung des AStA 2009/2010

Sitz­ver­tei­lung des AStA 2009/2010

Ein­ge­laden von der Pro­rek­torin für Studium, Stu­die­rende und Lehre Pro­fessor Dr. Ste­fanie Gropper, kon­sti­tu­ierte sich heute morgen der AStA für die Wahl­pe­riode 2009/2010.
Nachdem aus den Uni­ver­si­täts­wahlen am 30. Juni und 1. Juli die GHG als stärkste Gruppe her­vor­ge­gen­agen ist, war es auch an ihr, den Vor­sit­zenden zu benennen. Zum neuen Vor­sit­zenden wurde Ben­jamin Diet­rich (Jura, Infor­matik) gewählt. Er wird ab dem 1. Oktober – dem offi­zi­ellen Beginn der Amts­zeit – dem Gremium vor­stehen. Als erster Stell­ver­treter wurde Franz Füg von der Fach­schaf­ten­voll­ver­samm­lung gewählt. Als zweit­stärkste Gruppe war es an der FSVV, diesen Platz zu besetzen. Franz, der Politik und Geo­gra­phie stu­diert, war bereits Mit­glied in der Stu­di­en­ge­büh­ren­kom­mis­sion und kann ent­spre­chende Erfah­rung und Kom­pe­tenzen in den Vor­stand einbringen.

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20. Juli 2009

Gedenktafel der Universität zum 20. Juli in der Neuen Aula

Gedenk­tafel der Uni­ver­sität zum 20. Juli in der Neuen Aula

Mit zahl­rei­chen Ver­an­stal­tungen wird heute an das Hitler-Attentat durch eine Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauf­fen­berg vor 65 Jahren erin­nert.
Am 20. Juli 1944 hatte der Wehr­machts­of­fi­zier Graf von Stauf­fen­berg gemeinsam mit einer Gruppe von Ver­schwö­rern ver­sucht, Adolf Hitler durch einen Bom­ben­an­schlag zu töten. Das Attentat schei­terte jedoch. Stauf­fen­berg wurde noch in der Nacht hin­ge­richtet, viele weitere wurden später erschossen.
Viele Mit­ver­schwörer des 20. Juli 1944 waren einst Stu­die­rende in Tübingen und deshalb wird heute auch diesen ehe­ma­ligen Kom­mi­li­tonen mit der Beflag­gung des Club­hauses gedacht.
Gleich­zeitig sind wir uns aber dessen bewusst, dass viele Männer im Umfeld der Atten­täter des 20. Juli auch dunkle Flecken in ihren Vitae haben. Einige Wider­stands­kämpfer standen anti­se­mi­ti­schen Ideen nicht ent­gegen und waren an dem Massen- und Völ­ker­mord an Europas Völkern betei­ligt. Auch diese Tat­sache sollte am heu­tigen Gedenktag nicht ver­schwiegen werden.

19. Juli 2009

Siegerentwurf zur Planung des Campus der ZukunftDenken ohne Denk­ver­bote, so die For­de­rung des Rektors der Uni­ver­sität Tübingen Bernd Engler am ver­gan­genen Dienstag Abend. Das muss ihm und der Uni erlaubt sein, wenn sich die Uni­ver­sität den ver­än­derten Bedin­gungen anpassen soll. Doch diese For­de­rung, so das Credo des Groß­teils der Zuhörer, muss sich der Rektor weder aus­be­dingen noch jemandem abtrotzen. Die mehr als 200 tübinger Bürger, die am Dienstag Abend in den Fest­saal kamen, um sich vom Ober­bür­ger­meister Boris Palmer, dem Rektor Prof. Dr. Bernd Engler und dem Leitder des Amtes für Ver­mögen und Bau (ehem. Uni­bauamt) Bernd Selb­mann über die Cam­pus­pläne infor­mieren zu lassen, wollten vor allem wissen, was geplant ist, warum ein Umge­stal­tung nötig sei und welche Schritte die nächsten bei der Rea­li­sie­rung der Pläne zur Cam­pus­um­ge­stal­tung sind.

Englers Prä­sen­ta­tion über Gründe und Ausmaß einer Neu­struk­tu­rie­rung des Uni­vier­tels war von Beginn an eine Ver­tei­di­gungs­rede. Fotos von durch­nässten Wänden und brö­ckelndem Putz ver­an­schau­lichten die rund 500 Mil­lionen Euro Sanie­rungs­rück­stand und zeigen, dass man sich jahr­zehn­te­lang nicht um eine ange­mes­sene Wartung der Gebäude küm­merte. Die selbst­ver­schul­dete mise­rable Situa­tion ist nun Begrün­dung für einen Neuanfang.

Der Rektor befand sich aus seiner eigenen Sicht in der Defen­sive musste er doch mehr­fach der Bür­ger­schaft ver­sich­tern, dass die Planung mit dem Prozess der Rea­li­sie­rung nichts zu tun habe. Zu Recht fragte sich das Publikum, warum über 160.000 Euro für einen Ide­en­wett­be­werb aus­ge­geben wurden, in dem völlig rea­li­sie­rungs­fremd und ohne pla­ne­ri­sche Grund­lagen Luft­schlösser gebaut wurden. Kein Wunder, dass in vielen der Cam­pus­ent­würfe his­to­risch und archi­tek­to­nisch wert­volle Gebäude abge­rissen werden, die zum Teil auch noch unter Denk­mal­schutz stehen.

Tübinger Bürger sorgen sich um Gebäude wie die Uni­kasse, das Kanz­ler­haus, oder die Baumgarten-Mensa, die den beson­deren Cha­rakter des Uni­vier­tels aus­ma­chen. Die Dis­kus­sion macht deut­lich, dass es den Bürgern kei­nes­falls um eine pau­schale Oppo­si­tion geht. Viel­mehr wollen sie in den Pla­nungs­pro­zess mit ein­be­zogen werden, um kon­struktiv Lösungen zu finden. Denn das bau­liche Bild der Uni­ver­sität ist eng mit dem der Stadt ver­bunden. Einem Campus, der Rück­sicht auf den Cha­rakter der Stadt nimmt, das wurde deut­lich, stehe niemand im Wege.

Doch muss eine so tief­grei­fende Umstrut­ku­rie­rung und Ver­än­de­rung auch im Dialog mit den Bürgern erfolgen und so zeich­nete sich in der Dik­s­us­sion heraus, dass bei den ersten Bau­steinen des neuen Campus, dem Mensa­neubau, noch keine Eini­gung erreicht ist. Ver­schie­dene Wort­mel­dungen machten deut­lich, dass die beste­hende Mensa sinn­voll saniert werden sollte anstatt eine Neue zu bauen und die alte dem Verfall preis­zu­geben. Denn noch ist unklar was mit diesem gebäude im Falle eines Neubaus erfolgen soll.

Von stu­den­ti­scher Seite wurde vor­ge­schlagen die Prio­ri­täten neu zu gewichten und sich zunächts für die Rea­li­sie­rung eines stu­den­ti­schen Ser­vice­zen­trums ein­zu­setzen, denn das sei es, was Tübingen im Moment brauche und was die Qua­lität der Betreuung erheb­lich ver­bes­sern könnte.

Auch Ober­bür­ger­meister Palmer erklärte, dass bei der Frage Mensa – Neubau oder Sanie­rung, noch nicht alle Messen gesungen sind und eine ergeb­nis­of­fene Dis­kus­sion noch aus­stehe. Er for­derte als Ver­treter der Stadt diese Dis­kus­sion ein, weshalb der Rektor und Bernd Selb­mann sich ver­an­lasst sahen noch einmal deut­lich zu machen, dass die Finan­zie­rung der Maß­nahmen nicht gefährdet werden dürften.

Ober­brü­ger­meister Palmer stimmte beiden zu indem er deut­lich machte, dass die Zusage des Landes über 20 Mio. Euro nicht gefährdet werden dürfte, aber die Ent­schei­dung für einen Neu- oder Umbau von den Bürgern und Stu­die­renden getroffen werden muss. Dafür hat es aus seiner Sicht noch Zeit und so setzte er sich für eine öffent­liche Ver­an­stal­tung im Oktober zu diesem Thema ein. Dem stimmt der Rektor, wenn auch unter sicht­li­chen Bauch­schmerzen, letzt­lich zu.

So sind wir denn auf die Ver­an­stal­tung gespannt und werden uns auch wei­terhin für die Uni­ver­sität kon­struktiv ein­setzen und diesen Prozess begeleiten.

16. Juli 2009

Die richtende Justitia über einem Sitzungssal im Amts- und Landgericht in Tübingen Das Inter­esse war groß und scheinbar ahnte die Rich­terin am Amts­ge­richt am letzten Dienstag das schon, denn von einem Sit­zungs­saal im Unter­ge­schoss, der drei Besu­chern Platz geboten hätte, wurde die Ver­hand­lung in einen grö­ßeren Saal verlegt. Doch auch der reichte nicht und als die 25 Plätze belegt waren, mussten immer noch einige Stu­die­rende vor der Tür bleiben.
Was zog die Stu­die­renden an einem Dienstag Vor­mittag zur besten Men­sa­zeit in das Amts­ge­richt in die Dobler­straße?
3 C 572/09, so der unspek­ta­ku­läre Aushang am Gerichts­saal, doch die Beklagte in diesem Ver­fahren vor dem Amts­ge­richt Tübingen war das Stu­den­ten­werk Tübingen-Hohenheim und der Streit­ge­gen­stand die Miet­er­hö­hung, die zum 1. Januar durch­ge­setzt werden sollte. Und da von dieser Miet­er­hö­hung in Tübingen und Hohen­heim fast alle Mieter der Wohn­heime des Stu­den­ten­werkes betroffen sind, erklärt sich auch das große Inter­esse an diesem Verfahren.

Das Stu­den­ten­werk maß dem Ver­fahren eine so große Bedeu­tung bei, dass es gleich mit vier Mit­ar­bei­tern bei Gericht erschien, so waren neben dem Jus­ti­ziar auch die Leiter der Buch­hal­tungs­ab­tei­lung und der Wohn­heim­ab­tei­lung erschienen und wurden von der Presse- und Öffent­lich­keits­re­fe­rentin des Stuwe unter­stützt. Nur der Haupt­ak­teur musste sich leider ent­schul­digen lassen, der  Geschäfts­führer Oliver Schill war ter­min­lich leider so ein­ge­bunden, dass er nicht per­sön­lich erscheinen konnte.

Das Stu­den­ten­werk hatte zum 1. Januar die Mieten in den meisten  Wohn­heimen z.T. dras­tisch erhöht. Beson­ders betroffen waren davon die Bewohner des Wohn­heim­neu­baus Neu­halde (Viktor-Renner-Str. 2), hier wurde die Miete um 35€ erhöht. Dar­aufhin legte die Mehr­zahl der Bewohner Wider­spruch beim Stu­den­ten­werk ein und wider­rief die Abbu­chungs­er­mäch­ti­gung. Das Stu­den­ten­werk igno­rierte diese Wider­sprüche oder nötigte die “Boy­kot­teure” mit Dro­hungen, ihre Wider­sprüche zurück zu ziehen. Gleich­zeitig wurden vom Stu­den­ten­werk wei­terhin die erhöhten Mieten abge­bucht, die von den Mietern dann zurück gebucht werden mussten.

Nachdem dieses Spiel einer Bewoh­nerin der Neu­halde zu bunt wurde, reichte sie beim Amts­ge­richt Tübingen Klage ein. Der Güte­termin fand am letzten Dienstag statt. Die Klä­gerin bot dem Stu­den­ten­werk als Ver­gleich an, die Miet­er­hö­hung mit Wirkung zum 1. Oktober zu akzep­tieren. Dies wurde vom Stu­den­ten­werk mit der Begrün­dung abge­lehnt, dass dar­aufhin weitere Klagen zu befürchten seien. Somit gingen die Gegner ergeb­nislos auseinander.

Der nächste Ver­hand­lungs­termin findet im Sep­tember statt, die abschlie­ßende Ent­schei­dung steht noch aus. Man darf den Ver­hand­lungs­termin mit Span­nung erwarten, denn die Rich­terin machte in ihren Aus­füh­rungen deut­lich, dass das Stu­den­ten­werk keinen Grund zu über­trie­benem Opti­mismus haben muss, denn auch für Sie gibt es einige For­ma­lien, deren Ein­hal­tung durch das Stuwe zu bezwei­feln sind. Sobald wir neue Infor­ma­tionen haben, werden wir darüber berichten.

16. Juli 2009

Projekt "International Studieren" Quelle: www.uni-tuebingen.deNachdem die Uni­ver­sität zusammen mit dem Deut­schen Aka­de­mi­schen Aus­landsamt (DAAD) erkannt hat, dass noch erheb­liche Poten­ziale bei der Inte­gra­tion von aus­län­di­schen Stu­die­renden an der Uni­ver­sität Tübingen bestehen, wurde das Projekt “Inter­na­tional Stu­dieren” im Rahmen des DAAD-Programms zur För­de­rung der Inte­gra­tion aus­län­di­scher Stu­die­render (PROFIN) gestartet.

Das aka­de­mi­sche Aus­landsamt, das Dezernat für inter­na­tio­nale Ange­le­gen­heiten und das Dezernat für Studium und Lehre haben, durch zwei neue Mit­ar­bei­te­rinnen ver­stärkt, begonnen die Akteure, Akti­vi­täten und Erfor­der­nisse zu sammeln und systematisieren.

Ziel des Pro­jektes soll es sein den Stu­di­en­alltag zu inter­na­tio­na­li­sieren und an der Uni­ver­sität eine Ver­stä­ti­gung der Inte­gra­tion zu errei­chen. Aber dieses Ziel ist nicht ein­seitig auf die Inte­gra­tion der aus­län­di­schen Stu­die­renden an der Uni Tübingen gerichtet, sondern soll auch die deut­schen Stu­die­renden zu einer stär­keren inter­na­tio­nalen Ori­en­tie­rung bewegen. So muss es nicht nur selbst­ver­ständ­lich sein, dass aus­län­di­sche Stu­die­rende in ihren deut­schen Kom­mi­li­tonen und Dozenten gute Gast­geber und Freunde sehen, sondern das Projekt soll auch dazu bei­tragen, das die Tübinger den eigenen Aus­lands­auf­ent­halt als nor­malen Bestand­teil ihres Stu­diums verstehen.

Ange­stoßen durch die beiden Mit­ar­bei­te­rinnen Frau Krauße und Frau Dr. Kilian-Yasin wurde eine Koor­di­na­ti­ons­gruppe ein­ge­richtet, die die ver­schieden Akteure zusam­men­bringt. Denn schon bisher gibt es viel­fäl­tige Initia­tiven, die sich für eine bessere Inte­gra­tion und grö­ßeren Aus­tausch bemühen, doch fehlt es oft an einer Ver­net­zung der beste­henden Ange­bote. So ist gerade diese Ver­net­zung und Koor­di­na­tion im Moment wesent­li­cher Bestand­teil der wöchent­li­chen Treffen an denen sich auch die Fach­schaf­ten­voll­ver­samm­lung betei­ligt. So wurde als erster Pro­jekt­bau­stein eine koor­di­nierte Betreuung der aus­län­di­schen Gäste in den ersten Wochen vor und während des Semes­ters vor­be­reitet und ver­sucht die viel­fäl­tigen Ange­bote zusam­men­zu­tragen. Neben diesen kurz­fris­tigen Pro­jekten, die schon in diesem Jahr erste Ergeb­nisse zeigen sollen, soll auch mittel- bis lang­fristig einiges von dieser Gruppe an Initia­tiven ange­stoßen werden.

Das Enga­ge­ment in der Koor­di­nie­rungs­gruppe ist wirk­lich beacht­lich und so sind wir auch sehr froh, dass die Idee eines inte­gra­tiven Stu­die­rens und die Selbst­ver­ständ­lich­keit der Inter­na­tio­na­li­sie­rung der Uni mit einem Pilot­pro­jekt nach vorn gebracht werden kann.

16. Juli 2009

Antrag auf Befreiung wegen StipendiumsBisher galt an der Uni­ver­sität Tübingen, wer von einem der Begab­ten­för­de­rungs­werke geför­dert wird, konnte sich für die Dauer der För­de­rung von der Stu­di­en­ge­bühr befreien lassen. Nachdem durch die neu­ein­ge­führte 3-Kind-Regelung und die Aus­wei­tung der Befreiung auf Grund von Erzie­hung die Zahl der tat­säch­li­chen Stu­di­en­ge­büh­ren­zahler aller­dings bei 60 Prozent lag, zog das Rek­torat die Reißleine.

Der Befrei­ungs­tat­be­stand gem. § 6 Abs. 1 Satz 3 Lan­des­hoch­schul­ge­büh­ren­ge­setz (LHGebG) – wegen weit über­durch­schnitt­li­cher Bega­bung wurde vom Rek­torat zurück­ge­nommen. Für die Sti­pen­diaten die noch eine Befreiung auf Grund dieser Rege­lung haben, ändert sich nichts, denn der erlas­sene Bescheid bleibt für die ange­ge­bene Dauer gültig. Es werden ledig­lich keine neuen Anträge mehr zuge­lassen. Dass heißt für die, die bereits befreit sind: Glück gehabt. Alle anderen schauen ab dem Win­ter­se­mester 2009/2010 durch die neue Rege­lung in die Röhre.

15. Juli 2009

Am Montag, den 27. Juli findet die Sitzung des Ver­wal­tungs­rats des Stu­den­ten­werkes Tübingen-Hohenheim statt. Die Sitzung ist nichtöffentlich.

15. Juli 2009

Das erste don­nerstäg­liche Club­haus­fest im Win­ter­se­mester 2009/2010 wird am Don­nerstag, den 22. Oktober von den Fach­schaften des Brecht­baus (bbp) und der Fach­schaf­ten­voll­ver­samm­lung ver­an­staltet. Los geht’s ab 21 Uhr.

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