Posted on Dezember 30, 2009 in Neuigkeiten

FriedenAm Ende ging es ganz schnell und seit dem 17. Dezember hat die Grund­ord­nung des Uni­ver­sität Tübingen nicht nur eine Prä­ambel, sondern auch eine Zivilklausel.

Die Eber­hard Karls Uni­ver­sität Tübingen ist eine rechts­fä­hige Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts und zugleich eine staat­liche Ein­rich­tung. Sie sieht ihre Aufgabe darin, die ihr über­tra­genen Pflichten in For­schung, Lehre und Studium ver­ant­wor­tungs­voll wahrzunemen.

Die Uni­ver­sität ist bestrebt, in zukunfts­ori­en­tierten Struk­turen und klaren Ver­fah­rens­weisen, in kon­struk­tivem Mit­ein­ander und im Dialog mit den Gruppen der Hoch­schul­mit­lgieder ihre Ver­ant­wor­tung als Hoch­schule wahrzunehmen.

Durch die aktive För­de­rung des wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuchses, durch die Chan­cen­gleich­heit der Geschlechter in allen Berei­chen, durch ihr Selbst­ver­ständnis als gesell­schaft­li­cher Impuls­geber und durch ihre Ver­pflich­tung auf die freiheitlich-demokratische Grund­ord­nung: ver­steht sich die Eber­hard Karls Uni­ver­sität Tübingen auch als Ort der Bege­nung und der Kom­mu­ni­ka­tion. Lehre, For­schung und Studium an der Uni­ver­sität sollen fried­li­chen Zwecken dienen, das Zusam­men­leben der Völker berei­chern und im Bewusst­sein der Erhal­tung der natür­li­chen Lebens­grund­lagen erfolgen.

Damit ist bereits die zweite For­de­rung des BsetzerInnen-Plenums im Kup­ferbau umge­setzt. Nachdem der AStA am 9. Dezember beschlossen hatte, siene Sit­zungen zukünftig öffent­lich abzu­halten, hat nun auch der Senat der Unvier­sität nach­ge­zogen und sich eine Prä­ambel der Grund­ord­nung abge­rungen. Auch an anderen Stellen hat das Rek­torat bereits die zuge­sagten Akti­vi­täten erkennen lassen.
Ins­be­son­dere im Bereich der Studien- und der Behin­der­ten­be­ra­tung hat das Rek­torat Kontakt zu Studien- und Fach­be­ra­tern auf­ge­nommen und eine Eva­lua­tion der momen­tanen Leis­tungen ange­regt. Auch Fragen der Här­te­fall­an­träge, der Ver­öf­fent­li­chung von Pro­to­kollen, Blo­ckung von Ver­an­stal­tungen und Anwe­sen­heits­kon­trollen stehen bereits jetzt auf der Tages­ord­nung der nächsten Stu­di­en­de­ka­ne­sit­zung. Es ist etwas in Bewe­gung geraten, nun gilt es aber, dass den Akteure die Beine nicht ein­schlafen. Dafür wollen wir sorgen.

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