20. Dezember 2010

Zwar nicht vor dem Schwurgericht, aber doch vor Gericht, heißt es einmal mehr in Sachen Studentenwerk. Leider.

An der Universität Tübingen ist es guter Brauch, dass nur die Besten auf eine Professur berufen werden. Die Bestenauswahl ist ein eherner Grundsatz und immer wenn – wie es im Schwäbischen heißt – ein G’schmäckle aufkommt, dann – das hat sich in den letzten Monaten gezeigt – ist die Uni bestrebt, lieber ein Verfahren neu aufzurollen, als zuzulassen, dass eventuell gemauschelt wurde. So ist es an den Hochschulen guter Brauch, doch vom Rektorat die Wilhelmstraße hinunter scheint es ein starkes Gefälle zu geben, was diesen Grundsatz anbelangt. Denn während man im Rektorat überzeugt ist, dass man bei jeder Stelle nach der oder dem Besten sucht, soll im Studentenwerk einfach und in einer Sondersitzung kurz vor Weihnachten ein Geschäftsführervertrag verlängert werden.

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28. Juni 2010

Am Montag, den 16. Juli findet die Sitzung des Verwaltungsrates des Studentenwerkes Tübingen-Hohenheim statt. Die Sitzung ist nichtöffentlich.

27. April 2010
Wohnheime im Studentendorf WHO

Wohnheime im Studentendorf WHO

Unser Ziel muss es sein, die Interessen des Studentenwerkes nach möglichst großer Auslastung ihrer Wohnheimzimmer und die Interessen der Studierenden nach möglichst großer Flexibilität zu versöhnen., so das Ergebnis der gestrigen Verwaltungsratssitzung des Studentenwerkes Tübingen-Hohenheim. Wie dieser Spagat gelingen kann? Darüber gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen, die es zu diskutieren lohnt.

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27. April 2010

Voller Reihen. Und das obwohl nur 30 Gäste geladen waren. So kann man auch auf die beengten Platzverhältnisse in Hohenheim hinweisen.

Seit dem 1. Januar 2007 sind die ehemaligen Studentenwerke Tübingen und Hohenheim zu einem gemeinsamen Studentenwerk zusammengelegt. Und während das Studentenwerk Hohenheim als eher beschaulich galt, war das Tübinger StuWe schon immer für sehr aktive und einmischungsfreudige Studierende bekannt. Dieser kritische Tübinger Impetus, wie es der Rektor der Universität Hohenheim beschreibt, ist nun auch auf die Hohenheimer Studierenden übergeschwappt. Denn obwohl sie seit Jahren für einen weiteren Ausbau des Hochschulstandortes am Stuttgarter Stadtrand kämpfen, hat sich bisher nicht viel bewegt. Anlässlich eines Richtfestes für ein Wohnheim, in dem 107 Plätze entstehen, wollten sie deutlich machen, wie eng es manchmal auf dem Campus zugehen kann.

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25. April 2010
Bilder eines Wohnheims auf WHO

Alles Gute vom StuWe?

Seit Beginn diesen Jahres hat das Studentenwerk Tübingen-Hohenheim seine allgemeinen Mietbedingungen verändert. Entgegen der bisherigen Praxis einer sechswöchigen Kündigungsfrist soll es fortan nur noch zum Semesterende möglich sein, seinen Mietvertrag zu kündigen. Doch gerade mit der Einführung des Bachelor- und Mastersystems wird immer mehr Flexibilität und Mobilität verlangt. Dies konterkariert das Studentenwerk mit diesen neuen Regelungen. Nachdem sich bereits der Verwaltungsrat im Dezember mit den Mietbedingungen auseinandergesetzt hat und der Rektor der Universität darauf gedrungen hat, die Regelungen den Bedürfnissen anzupassen und auf die besonderen Erfordernisse studentischen Wohnens Rücksicht zu nehmen, wird sich der Verwaltugnsrat am 26. April noch einmal mit diesem Thema befassen.

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17. Januar 2010

Kampagnenplakat zu "Tübingen macht blau"

Tübingen macht blau, so kündete es seit 2006 an vielen Stellen in der Universitätsstadt. Hintergrund ist die Kampagne von Oberbürgermeister Boris Palmer, die sich das ambitionierte Ziel gesetzt hat, bis 2010 den Kohlendioxidausstoß der Stadt um mindestens 10 % zu reduzieren. Energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden, Verkehrsberuhigung und die Einrichtung einer Umweltzone zählen ebenso zu den eingeleiteten Maßnahmen wie das verschenken von abschaltbaren Steckerleisten oder der Förderung von Teilautos.
Nun hat auch das Studentenwerk als einer der großen Energieverbraucher in der Stadt die Zeichen der Zeit erkannt. Seit Januar heißt es auch hier: Studentenwerk macht blau.

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12. Januar 2010

Wir gratulieren dem Studentenwerk Tübingen-Hohenheim, das seit wenigen Tagen die Speisepläne der Tübinger Mensen auch auf seiner fast neuen Homepage zeigt.
Durch die Umstellung waren sie bei uns kurzzeitig nicht verfügbar, aber das Problem ist nun behoben und ihr könnt wie gewohnt über die Verweise oben in der Seitenleiste herausfinden, was es leckeres zum Mittagessen gibt.

15. Dezember 2009
Ab dem Sommer heißt es, von und nach Stuttgart ohne lästiges Ticketkaufen.

Ab dem Sommer heißt es: Von und nach Stuttgart ohne lästiges Ticketkaufen.

Stuttgart 21 hat nichts damit zu tun, und doch werden Tübingen und Stuttgart in den nächsten Monaten verkehrstechnisch enger zusammenrücken.
In der gemeinsamen Hochschulregion Tübingen-Stuttgart gibt es seit Jahren bereits gemeinsame Aktivitäten und Initiativen. Das geht soweit, dass Studierende sowohl Kurse in Tübingen als auch in Stuttgart belegen können. Doch mit diesem Vorteil, der die Hochschulregion deutschlandweit auszeichnet, ergab sich auch ein Problem: Die Verkehrsanbindungen und die unterschiedlichen Verkehrsverbünde.
Während man in Stuttgart vom VVS versorgt wird, ist in Tübingen der Naldo zuständig und diese Trennung der Verkehrsverbünde bzw. ihrer Zuständigkeiten lässt sich nicht ohne weiteres lösen. Also musste ein Weg gefunden werden, wie man den Studierenden das Pendeln zwischen den Hochschulen so angenehm wie möglich machen und ihnen bürokratische Hürden aus dem Weg räumen konnte. Das ist mit der Einrichtung eines Anschlusstickets gelungen. Zukünftig können Studierende aus Tübingen sich für 249,95 Euro im Semester ein Anschluss-Semesterticket kaufen und dann damit im gesamten Bereich des VVS fahren. Studierende aus Stuttgart müssen für das gleiche Angebot in Tübingen nur 159,-Euro zahlen. Die Preisunterschiede hängen mit den schon jetzt erheblichen teureren Tickets in Stuttgart zusammen und der Kofinanzierung über die Solidarbeiträge aller Studierenden. Denn auch wenn die Kooperation viele Vorteile für Studierende bereithält, nicht jeder Student muss im Laufe seines Studiums an Nachbarhochschulen Kurse besuchen. Solange dies die Ausnahme ist, werden auch die Käufer des Anschlusstickets eher wenige sein, dennoch ist es für diese Studierenden eine Erleichterung und das begrüßen wir.

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