Der AK Wohlfühlen befasst sich mit Themen rund ums Studentenwerk Tübingen-Hohenheim. Das betrifft vor allem die Tendenz seit der Zusammenlegung der beiden Studentenwerke, den Service weniger auf die Interessen der Studierenden auszurichten und Entscheidungen ohne Absprache mit den Betroffenen zu fällen und durchzusetzen.

Der AK Wohlfühlen ging aus dem AK Studentenwerk hervor. Der AK Studentenwerk besteht schon ziemlich lange, er setzt sich aus den studentischen Mitgliedern in den Gremien des Studentenwerks (zumindest denen der FSVV) und sonstigen Interessierten zusammen. Der AK beschäftigt sich mit dem Studentenwerk, leistet diesem gegenüber Lobbyarbeit für die Studierenden und bereitet Verwaltungsratssitzungen des Studentenwerks vor und nach. Außerdem versucht er Netzwerke mit den Studierenden anderer Hochschulen zu knüpfen. Im vergangenen Jahr beschäftigte sich der AK vornehmlich mit der Fusion des Studentenwerks und deren Umsetzung.

Seinen Namen verdankt der AK dem neuen Geschäftsführer des Studentenwerks, der als eine seiner ersten Amtshandlungen in Tübingen verfügte, auf den Mensatischen Papiertischdecken auszulegen und das Auslegen von Flyern zu unterbinden. Als Begründung wurde angegeben, die Studierenden sollten sich in der Mensa »wohlfühlen«, Kosten und ökologische Erwägungen spielten keine Rolle. Daraufhin organisierte der AK seine eigene Inneneinrichtungscampagne und legte Flyer und mit Sprüchen verzierte Tischdecken in den Mensen aus, auf denen auf die enormen Kosten und die ökologischen und hygienischen Aspekte der Tischdecken hingewiesen wurde. Daraufhin wurden die Tischdecken nicht mehr aufgelegt. Seitdem ist der AK mehrfach in Erscheinung getreten, um auch Misstände beim Studentenwerk hinzuweisen.

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