Angehörige

Das kollegiale Rektorat leitet die Universität. Dem Rektorat gehören der Rektor als hauptamtlicher Vorsitzender, der Kanzler als weiteres hauptamtliches Mitglied sowie drei weitere Prorektorinnen/Prorektoren als nebenamtliche Mitglieder an.

Die Amtszeit der hauptamtlichen Rektoratsmitglieder beträgt sechs bis acht Jahre; die Entscheidung darüber trifft der Hochschulrat.

Auf Vorschlag des Rektors legt der Vorstand eine ständige Vertretung und bestimmte Geschäftsbereiche für seine Mitglieder fest, in denen sie die Geschäfte der laufenden Verwaltung in eigener Zuständigkeit erledigen. Der Rektor legt die Richtlinien für die Erledigung der Aufgaben des Rektorats fest. Der Kanzler ist für die Wirtschafts- und Personalverwaltung zuständig. In Haushaltsangelegenheiten können Beschlüsse nur mit Zustimmung des Rektors gefasst werden.

Aufgaben laut LHG

Die Aufgaben des Rektorats ergeben sich aus § 16 LHG. Insbesondere ist das Rektorat für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • die Struktur- und Entwicklungsplanung einschließlich der Personalentwicklung,
  • die Planung der baulichen Entwicklung,
  • die Aufstellung der Ausstattungspläne,
  • den Abschluss von Hochschulverträgen und Zielvereinbarungen gemäß § 13 Abs. 2 LHG,
  • die Aufstellung des Entwurfs des Haushaltsvoranschlags oder die Aufstellung des Wirtschaftsplans,
  • den Vollzug des Haushaltsplans oder des Wirtschaftsplanes,
  • die Verteilung der der Hochschule zugewiesenen Stellen und Mittel nach den Grundsätzen des § 13 Abs. 2 LHG,
  • die Entscheidungen über die Grundstücks- und Raumverteilung nach den Grundsätzen des § 13 Abs. 2 LHG,
  • die Entscheidungen über das Körperschaftsvermögen,
  • die Festsetzung von Leistungsbezügen nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Bundesbesoldungsgesetzes (BBesG) aus Anlass von Berufungs- und Bleibeverhandlungen,
  • die Festsetzung von Leistungsbezügen nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BBesG für besondere Leistungen in Forschung, Lehre, Kunst, Weiterbildung und Nachwuchsförderung; die Fakultätsvorstände können hierzu Vorschläge unterbreiten; der Vorstand ist an diese Vorschläge nicht gebunden,
  • die Festsetzung von Leistungsbezügen nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BBesG für die Wahrnehmung von sonstigen Funktionen oder besonderen Aufgaben im Rahmen der Hochschulselbstverwaltung, soweit nicht der Aufsichtsrat nach § 20 Abs. 7 Satz 2 Nr. 2 LHG zuständig ist; der Aufsichtsrat ist über die Entscheidung zu unterrichten,
  • die Festsetzung von Forschungs- und Lehrzulagen nach § 12 des Landesbesoldungsgesetzes (LBesG).

Weitere Aufgaben

Außerdem ist das Rektorat gemäß der Grundordnung der Universität zuständig für

  • die Beschlussfassung über Ausschreibungstexte für Professuren,
  • die Beschlussfassung über die Errichtung und Übernahme von wirtschaftlichen Unternehmen,
  • die Beschlussfassung über Kooperationsvereinbarungen nach § 6 Abs. 1 LHG.
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