10. August 2016

Rund 1,6 Millionen Euro – über die Verwendung dieser Gelder für Winter- 2016/17 und Sommer 2017 durften die Studierenden der Universität Tübingen entscheiden. Die sogenannten „Qualitätssicherungsmittel“ (QSM) werden vom Land zur Verbesserung der Lehre bereitgestellt. Gemessen am Gesamthaushalt der Universität – rund 508 Mio. Euro (inkl. Klinikum) – ist dies ein geringer Teil, hierüber dürfen die Studierenden jedoch komplett selbst entscheiden.

Um die Vergabe dieser Gelder abwickeln, gründete der Studierendenrat (StuRa) zusammen mit der Fachschaftenvollversammlung (FSVV) einen Arbeitskreis (AK).

Aktive Fachschaften und gute Vorarbeit

Die diesjährige Vergaberunde lief nahezu reibungslos ab. Neue Formulare und Vorgaben erleichterten die Arbeit der studentischen Vertreter*innen in den Studienkommissionen – in welchen die Anträge der Fakultäten, Fachbereiche und Fächer beschlossen wurden – und der Aktiven im AK – welcher die Prüfung der Anträge übernimmt.

Nach der Übergabe der gesammelten und bewilligten Anträge und formaler Zustimmung durch das Rektorat übernimmt die Zentrale Verwaltung der Universität die weitere Vergabe (Abrechnung, Informieren der Antragsteller*innen, usw.). Erfreulich war, dass sich im AK wieder mehr Menschen aus unterschiedlichen Fächer zusammengefunden haben. (vgl. https://www.stura-tuebingen.de/arbeitskreise/ak-qualitaetssicherungsmittel/)

Fehlender Lehrbezug und zu viele Anträge führten zu Streichungen

Auch in diesem Jahr mussten Anträge abgelehnt werden. So beantragten einige Fächer deutlich mehr Geld als für sie verausgabt werden konnte. In einigen Fällen sah der AK den Nutzen für Studierende auch nur unzureichend gegeben.

In allen Fällen kontaktierte man die Antragsteller*innen, um einen entsprechenden Alternativantrag fördern zu können. So wurde gewahrt, dass keine Fakultät aufgrund von abgelehnten Anträgen auf Gelder verzichten muss.

Das meiste Geld bleibt in den Fächern

Rund Dreiviertel der Gelder verbessern die Lehre in den einzelnen Fächern. Die verbleibenden gut 400.000 Euro verbessern beispielsweise das Angebot der Universitätsbibliothek oder des Fachsprachenzentrum. Aber auch kleinere Projekte werden aus diesem Topf gefördert, etwa Fotografiekurse oder ein Topf des StuRa, der daraus antragsbasiert studentische Veranstaltungen und Angebote mit Lehrbezug fördert, welche bisher nicht förderbar waren.

Nicht verausgabte Gelder fließen wie in den vergangenen Jahren der Universitätsbibliothek zu.

(Dieser Text wurde in der Sitzung der FSVV vom 10.10.16 beschlossen und auf das Datum seiner Verfassung zurückdatiert.)

16. Juni 2016

Uni-Wahlen, was ist das?

Am 28. und 29.06. finden die Uni-Wahlen statt. Gewählt werden auf Uni-Ebene der StuRa und der Senat. Der StuRa ist der rechtliche Körper der Studierendenschaft. Er verfügt über einen eigenen Haushalt und kann entsprechend Projekte und Initiativen fördern. Darüberhinaus vergibt er die QSM.
Die Fachschaften-Vollversammlung stellt im StuRa traditionell gemeinsam mit der GHG die Mehrheit. Wir sind als einzige Gruppe basisdemokratisch organisiert. Weil unsere Vertreter*innen an die Entscheidungen der Fachschaften (-Vollversammlung) gebunden sind kann sich jede*r Studierende in seiner Fachschaft an der Entscheidungsfindung beteiligen.

Der Senat ist Teil der akademischen Selbstverwaltung der Uni. Hier geht es darum, euren Fachschaften einen möglichst großen Stimmenanteil zu sichern. Der Senat entscheidet über studienorganisatorsiche Dinge, über die niemand so gut bescheid weis wie eure Fachschaft. Unsere Senatoren sind an die Entscheidung der betreffenden Fachschaft gebunden. Wir sind der Meinung, dass parteipolitische Spielchen in diesen Strukturen nichts verloren haben.

Auf Fakultäts-Ebene findet die Fakultätsratswahl statt. In den meisten Fakultäten tritt nur eine Liste an, die gemeinsame Liste der Fachschaften der Fakultät. Trotzdem ist es wichtig, dass diese Liste gewählt wird, denn der Fakultätsrat ist das zweithöchste Organ der Selbstverwaltung der Uni.

Also:
Geht Wählen! Liste 6, für eine starke, gemeinsame Studienrendenvertretung und starke Fachschaften!

Die Fachschaft bist DU!

(Unser aktueller Wahlflyer)

15. Juni 2016

Aus gegebenem Anlass wurde die folgende Eingabe ans Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in der Sitzung der FSVV am 13.06.16 beschlossen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Unterzeichner dieser Eingabe sehen die Abschaffung der Gymnasiallehrerprüfungsordnung I (kurz: GymPO I) in ihrer derzeitigen Form als hoch problematisch an, da in dem aktuellen Gesetzentwurf des Landes Baden-Württemberg der 31.07.2021 als Stichtag für Prüfungsleistungen festgelegt ist. Nach diesem Tag sollen für Studierende in den GymPO-Studiengängen keine Prüfungen mehr möglich sein, das Studium muss also de facto abgeschlossen sein. Nach diesem Gesetzentwurf ist zwar der Abschluss des Studiums bei schnellem Studium möglich, folgende Fälle werden aber außer Acht gelassen: Studierende, die für ein Semester ins Ausland gehen, um dort wichtige Erfahrungen für ihr späteres Lehramt zu sammeln

  1. Studierende, die Prüfungen wiederholen müssen
  2. Studierende, die zwischenzeitlich erkranken
  3. Studierende, die ein Kind bekommen
  4. Studierende, die aus persönlichen Gründen länger für ihr Studium brauchen, als vom Land
    vorgesehen
  5. Studierende, die ein Drittfach auf Lehramt studieren und also ein deutlich erhöhtes
    Lernpensum haben

Wir sind der Ansicht, dass es nicht Ziel einer Studienordnung sein kann, möglichst viele Härtefälle zu produzieren. Vielmehr sollte eine Studienordnung ein gewinnbringendes Studium ermöglichen.
Dazu gehört auch die Bereitstellung eines ausreichenden zeitlichen Rahmens. Daher bitten wir Sie, sich dafür einzusetzen, dass die Studienordnung GymPO I länger in Kraft bleibt als bis 2021. Wir hoffen im Interesse aller Lehramtsstudierenden auf Ihre tatkräftige Unterstützung, um ein ordentliches Studium zu ermöglichen und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Fachschaftenvollversammlung

Der Antrag wurde, ohne Gegenstimmen, bei 3 Enthaltungen und 23 Stimmen dafür, angenommen. Die Eingabe, hier als PDF abrufbar, wurde ans MWK per Brief versandt.

1. Juni 2016

Die rechtskonservative Szene wird nun auch an unserer Hochschule aktiver. Am Mittwoch, den 18. Mai 2016, fanden sich vor den Eingängen des Brechtbaus und der Universitätsbibliothek der Universität Tübingen sowie an verschiedenen Stellen in der Stadt Schmierereien auf dem Boden, deren Aussagen eindeutig rechts zu interpretieren sind. Zu sehen sind an den Standorten jeweils vier Leichenmarkierungen wie man sie an einem Tatort vorfinden würde, welche Schlagworte wie etwa „Deutschland“, „Tradition“, „Identität“ und „Familie“ tragen. Vermutlich möchten die unbekannten Sprayer_innen darauf aufmerksam machen, dass dem, was sie unter dem Begriff „Deutschland“ verstehen, der Tod drohe (à la Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“). Es scheint, als wollten die Urheber_innen auf einen von ihnen diagnostizierten Identitätsverlust (wie auch immer diese „Identität“ ausgestaltet sein mag) hinweisen.

Die Fachschaften Vollversammlung an der Universität Tübingen kritisiert diesen „Protest“ und die hinter ihm stehende, reaktionäre Botschaft aufs Schärfste. Das Postulieren von homogenen, vermutlich biologistisch imaginierten Identitätskategorien, die sich an Konstrukten wie Nation oder heteronormativen Beziehungsformen orientiert, lehnen wir entschieden ab. Darüber hinaus erzeugen die genannten Kategorien willkürliche Ausschlüsse und stehen in rassistischer, diskriminierender und sexistischer Tradition. Dass als Ort dieser Polemik die Universitätsbibliothek, die als offener Raum für intellektuellen, interdisziplinären und interkulturellen Austausch steht, gewählt wurde, empfinden wir als besonders geschmacklos, da dadurch Menschen, die nach Meinung der Urheber_innen für den „Tod“der genannten Kategorien verantwortlich seien, zwangsläufig mit dieser Hetze konfrontiert werden und ihnen symbolisch der Zugang zu universitären Bildungsinstitutionen verwehrt werden soll. Die Universität muss jedoch ein angstfreier Raum bleiben, an dem jeder Mensch so sein kann, wie er_sie will. Systematische Ausschlüsse und das Reproduzieren von Ressentiments widerstreben nicht nur unserem Verständnis einer pluralen, individuellen Gesellschaft, sondern stehen auch dem offenen, freien intellektuellen Diskurs entgegen.

Wir appellieren nachdrücklich an die Universitätsleitung und die Stadtverwaltung, sich nicht nur eindeutig zu einer offenen und diskriminierungsfreien Universität bekennen, sondern auch dafür Sorge zu tragen, dass die Schmierereien schnellstmöglich entfernt werden und gegen die Urheber_innen vorgegangen wird. Nur durch eine solch eindeutige Positionierung kann die Universität Tübingen ihrem Credo „innovativ – interdisziplinär – international“ gerecht werden.

12. April 2016

Flyer CHF-Seite001

 

Ab 21:00 Uhr im Clubhaus (Wilhelmstr. 30). Die FSVV veranstaltet das Fest gemeinsam mit der Projektinitiative Gemeinsam Wohnen mit Geflüchteten.

Die weiteren Termine findet ihr Hier:

http://www.fsrvv.de/services/clubhausfeste/

23. Februar 2016

Die Fachschaften-Vollversammlung hat einen offenen Brief an OB Palmer geschrieben. Hintergrund sind Herrn Palmers Äußerungen im Spiegel und im Tagblatt.

Der offene Brief ging diversen Medien zu. Hier gibt’s den offenen Brief in Druckform als PDF.

 


 

Offener Brief: Antwort auf Herrn Palmers Interview im Spiegel und im Schwäbischen Tagblatt

Sehr geehrter Herr Palmer,

mit großem Unverständnis haben wir Ihre Interviews im Spiegel sowie im Schwäbischen Tagblatt zur Kenntnis genommen.

Diskurs

In Ihrem Interview benutzten Sie Bilder und Formulierungen, die Sie zwar offensichtlich nicht als rassistisch empfinden, die jedoch zu einem xenophoben und rassistischen Diskurs beitragen können oder, im schlechtesten Fall, Teil davon sind. So zitieren Sie etwa den „grünen Professor“ mit seiner Angst um seine beiden blonden Töchter wegen „60 Arabern in 200m Entfernung.“ Sie bedienen damit in zweierlei Hinsicht einen rassistischen Diskurs. Einerseits rufen Sie mit Betonung der „blonden“ Mädchen das völkische Bild eines ethnischen Deutschen hervor. Andererseits tragen sie durch Ihre Darstellung zur Schaffung des Stereotyps eines sexuell ungezügelten und unberechenbaren „Arabers“ bei und verankern dieses Bild im öffentlichen Diskurs. Lassen Sie uns die Gegenfrage stellen: Wie viele alleinstehende deutsche Männer wohnen im Umkreis von 200m um jenen Professor und warum scheint das kein Problem zu sein?

Zuzug und Wohnraum

In Ihrem Interview berichten Sie weiterhin, dass Tübingen in den letzten Jahren 1300 Geflüchtete aufgenommen hat und diese Zahl in zwei Jahren auf 3500 steigen wird. Sie sehen darin ein Problem für die Integration. Tübingen als Universitätsstadt lebt davon, dass jedes Semester tausende (zuletzt waren es gut 5400) junge Menschen hier ihr Studium aufnehmen. Die Integration dieser sehr viel größeren Zahl von Hinzuziehenden scheint kein großes Problem darzustellen. Sollte man nicht einfach mit den Tatsachen des Zuzugs möglichst gut umgehen statt mit pessimistischen Aussagen nicht nur die Lage sondern auch die Menschen zu problematisieren? Ein Gegeneinander ausspielen von verschiedenen Bewohner*innen der Stadt darf nicht – vor allem nicht durch den Oberbürgermeister dieser Stadt – stattfinden.

Sensibilität

Es geht nicht darum, ob diese Aussage von einem ‚eigentlich‘ gebildeten Professor stammt, sondern darum, was für Auswirkungen es hat, wenn sie wiederholt wird. Welche Rolle spielt es, dass die Töchter blond sind? Warum sprechen Sie nicht einfach von Menschen statt von „Arabern“? Sie zeigen mit diesen Aussagen wie gering Ihre Sensibilität gegenüber der Latenz von Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ist. Reichtum, Titel und Parteimitgliedschaft bedeuten nicht, dass Menschen nicht auf die Mechanismen der Überheblichkeit, Stigmatisierung und Abwertung hereinfallen können.

Als problematisch empfinden wir auch, dass Sie in Ihrem Interview ein aus unserer Sicht unzutreffendes Bild der Situation in Tübingen zeichnen. Wir sehen weder einen Schwund in der Akzeptanz, noch können wir von einer ablehnenden Haltung bei Veranstaltungen zur Bürgerinformation berichten. Sie verteidigen dennoch eine solche Haltung als legitim und tragen damit wiederum zu einer Verschärfung des Diskurses bei.

Grenzen als Norm? – Von „guten“ und „schlechten“ Geflüchteten

Darüber hinaus greifen sie das Bild der Festung Europa auf. Sie fordern die Schließung der Außengrenzen Europas unter Verweis darauf, wie friedlich dies in Ceuta und Melilla funktioniere. Das dort immer wieder Menschen an dem mit Rasierklingen besetzten Draht verbluten verschweigen Sie ebenso wie die Abkommen mit Marokko, keine Geflüchteten zur Grenze zu lassen. Die Situation von Geflüchteten an dieser Grenzen wird von Ihnen damit erheblich weichgezeichnet. Und Sie sind sich dessen bewusst, wie sonst kämen Sie zu der Aussage, dass „wir die hässlichen Szenen vor dem Burggraben Europas aushalten müssen“?

Ihre Darstellung der Situation an den Grenzen trägt dazu bei, einen großen Teil der Flüchtlinge als „ungerechtfertigt“ zu diskreditieren und verankert damit im Diskurs eine Unterscheidung zwischen „guten“ und „schlechten“ Flüchtlingen.

Eine Unterscheidung, die Sie auch in anderen Aussagen stützen, etwa in der Forderung mehr Länder zu sicheren Herkunftsländern zu erklären. Damit wird Geflüchteten von dort ein legaler Status hier unmöglich gemacht, denn ein ergebnisoffenes Asylverfahren findet dann nicht mehr statt. Wo dabei Ihr Ansatz von Verantwortungsethik bleibt ist uns unklar. Deshalb erscheint es uns nur konsequent, dass Sie auf die Frage des Schwäbischen Tagblattes hin, wie man denn „gute“ von „schlechten“ Geflüchteten unterscheiden soll, die Verantwortung auf die „Experten“ abwälzen. Schöne Verantwortungsethik!

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Weiterbildung in Ihrer Stadt!

Wir würden uns wünschen, dass sie sich mit eben diesen Fachleuten und der Fachliteratur zu diesem Thema auseinandersetzten, bevor sie weiterhin ‚unbeabsichtigt‘ zum rassistischen Diskurs beitragen.

Demokratie bedeutet nicht jeden Populismus zu veröffentlichen und verstärken zu müssen, sondern Menschen zu ihrer eigenen gut begründetet Meinung zu befähigen. Ein Weg dahin ist Bildung. Darum bitten wir Sie: Nehmen sie selbst das Angebot wahr, und bilden Sie sich weiter in den Themenfeldern Krieg, Frieden, Rassismus und Fremdheit. Auch an der Universität Tübingen gibt es Menschen, die sich genau mit diesen Themen beschäftigen und deren Forschung nicht als „Torheit“ beiseite geschoben werden kann. Es braucht Kontextualisierung um die jetzige Situation und die Menschen, die sie als „Araber“ betiteln, wirklich verstehen zu können. Wir laden sie herzlich zu Seminaren, Lesekreisen und Diskussionen ein, die dieses Feld wissenschaftlich bearbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Fachschaftenvollversammlung

an der Universität Tübingen

24. September 2015
Alternativer Dies 2015

Die Begrüßungsveranstaltung für alle Erstsemester*innen

im Clubhaus (Wilhelmstraße 30, gegenüber der Neuen Aula)

Eintritt frei (aber nur ohne Wix oder Couleur!)

Auftakt-Veranstaltung der Ernst und Karola Bloch Woche (Ersti-Begrüßung)

ab 16 Uhr: Infostände und Aktionen der Gruppen und Initiativen, Kaffee & Kuchen vom Cafe Collectiva

17 Uhr: Vortrag: Bildung im Kapitalismus
Wie hängen diese beiden scheinbar unabhängigen Begriffe – Bildung und Kapitalismus – zusammen? Welchen Einfluss hat das kapitalistische System auf unsere Bildung und welche Funktionen erfüllt Bildung in einer kapitalistischen Gesellschaft?
Anhand dieser und weiterer Fragen wollen wir reflektieren, in welchem gesellschaftlichen Zusammenhang Bildung hier und heute stattfindet. Im zweiten Schritt schauen wir uns die Situation an der Uni etwas genauer an: Unter welchen Studien- und Lebensbedingungen wird hier studiert? Gleichzeitig gehen wir der Frage nach, wo sich Ansatzpunkte für fortschrittliche Veränderungen finden und was für eine Gesellschaft wir brauchen, in der eine andere Bildung möglich sein kann.
(Kaminzimmer – Beitrag der SDAJ Tübingen)

17 – 19 Uhr: Live-Übertragung der Wüsten Welle

19 – 21 Uhr: Buchvorstellung Raul Zelik & Elmar Altvater: Zur Vermessung der Utopie
Der autoritäre Staatssozialismus sowjetischer Prägung ist gründlich gescheitert. Wie aber sieht es mit der Überlebensfähigkeit des Kapitalismus aus? Der Klimawandel, die Massenarmut in weiten Teilen der Welt, Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Verelendung auch in Europa, neoimperiale Kriege und Konflikte um Rohstoffquellen und Einflusszonen – das vom »freien Markt« produzierte Elend und seine Begleiterscheinungen verlangen nach einer grundlegenden Alternative.
Doch ist eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus überhaupt noch vorstellbar?

Die Gesprächspartner liefern eine radikal-kritische Analyse der Gegenwart. Und sie versuchen, eine utopische Gesellschaft zu skizzieren, die auf einem neuen Energiemodell, einer solidarischen Ökonomie und direkter Demokratie basiert – und die auf Vernunft gegründet ist.
(großer Saal – Beitrag von [’solid].SDS Tübingen)

ab 22 Uhr: progressives Cluhausfest
großer Floor: Electro-Swing (Felix Berger & Substance P), TecHouse (Talpa)
kleiner Floor: 70s, 80s, 90s (Ursus, Jakob, Fabian)

reichhaltige Auswahl an Bier sowie Club Mate und Afri-Cola

Party von [’solid].SDS, Fachschaften-Vollversammlung, Grüne Hochschulgruppe

6. November 2014

Am 13. November veranstalten die Fachschaften gemeinsam mit den Falken und der linken Hochschulgruppe [’solid].SDS ein Clubhausfest mit super Bands, einem Vortrag und Musik auf zwei Floors.

Näheres zum Programm findet Ihr hier: linkes Clubhausfest am 13. November 2014

Flyer zum linken Clubhausfest im Wintersemester 2014/15

linkes Clubhausfest im Wintersemester 2014/15

Flyer zum linken Clubhausfest im Wintersemester 2014/15 (Rückseite)

linkes Clubhausfest im Wintersemester 2014/15 (Rückseite)

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