Zinsgünstige Darlehen und Kredite werden unter anderem vom Studentenwerk angeboten.
So gibt es z.B. für Studierende, die sich in einer vorübergehenden finanziellen Notlage befinden die Möglichkeit, ein zinsloses kurzfristiges Darlehen über eine Summe von 400-1200€ aus Mitteln des Studentenwerks zu bekommen. Ein Darlehen bis 400€ ist zinslos und benötigt keine Bürgschaft, ab 401€ wird eine einmalige Gebühr von 4% einbehalten und es muss eine Bürgschaft abgegeben werden.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, über das Studentenwerk an ein relativ günstiges Bürgschaftsdarlehen der Kreissparkasse bis zu einer Höhe von 4800€ heran zu kommen.

Nähere Informationen zu beiden Darlehen des Studentenwerks erhaltet Ihr im Zimmer 3 in der Karlsstr. 3 bei der Abteilung soziale Dienste des Studentenwerks oder auf der Homepage des Studentenwerks .

Auch die Studentenhilfe der ESG vergibt zinslose Darlehen bis maximal 500€ an Studierende, die in eine einmalige finanzielle Notlage geraten sind. Nähere Informationen hierzu gibt es der Homepage der ESG.

Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit, einen Studienkredit oder einen Bildungskredit von der KfW-Bank zu bekommen. Vertriebspartner hierfür ist wiederum das Studentenwerk. Informationen dazu findet Ihr auf der Homepage des Studentenwerks oder direkt bei der KfW .

Schließlich bieten noch verschiedene Banken Studienkredite an. Dabei lohnt es sich, die Produkte verschiedener Banken zu vergleichen. Man sollte auch beachten, ob man sich gegebenenfalls längerfristig an den Kredit bindet, auch wenn man ihn vielleicht nur 2 Semester benötigt! Außerdem muss man noch beachten, dass bei manchen Krediten, z.B. dem KfW-Kredit, saftige Bearbeitungsgebühren fällig werden. Dies kann zu einer bösen Überraschung führen, weil diese Gebühren oft von der ersten Auszahlung abgezogen werden!

Die FSRVV hat sich ausführlich mit dem Thema „Studienkredite“ beschäftigt und ist dabei zu dem (subjektiven) Ergebnis gekommen, dass die günstigste Möglichkeit der Studienfinanzierung oft die ist, sich eine Arbeit zu suchen oder von eigenen Ersparnissen oder Zuwendungen Dritter zu leben. Studiengebühren sind eben doch sozial selektiv. Wer sich dennoch für einen Studienkredit entscheidet, sollte sich bei der Darlehenssumme möglichst zurück halten und sich genauestens überlegen, wieviel Geld er/sie tatsächlich benötigt. Dabei sollten das Einkommen und die Jobchancen mit einem abgeschlossenen Studium realistisch-kritisch eingeschätzt werden können. Viele Studierende bedenken ausserdem nicht, dass sie auch im Falle eines Studienabbruchs auf den Kreditkosten sitzen bleiben.

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