Kultur und Politik als gelebte Demokratie

Wie im letzten Jahr wird auch 2008 im Tübinger Anla­gen­park das Ract-Festival statt­finden. Am 30. und 31. Mai wollen der ACT!-Verein zur För­de­rung poli­ti­scher Bildung und Par­ti­zi­pa­tion, die Fach­schaften der Uni­ver­sität und der Kreis­ju­gend­ring Tübingen Kultur und Politik zu einem gesell­schaft­li­chen Feu­er­werk der beson­deren Art ver­einen. Mit 25.000 Besu­chern im letzten Jahr ist das Ract-Festival eines der größten unkom­mer­zi­ellen Fes­ti­vals Deutsch­lands. Es soll ver­mit­teln, dass Spaß und poli­ti­scher Inhalt keine Gegen­sätze sind, sondern zusammen gehören. Die Besu­cher des Fes­ti­vals werden keine pas­siven Kon­su­menten von Infor­ma­tionen bleiben, denn Demo­kratie lebt vom Mit­ma­chen.
Auch die Orga­ni­sa­tion des Fes­ti­vals ver­läuft nach diesen Grund­sätzen: In ver­schie­denen Work­shops, die von fach­kun­digen jungen Leuten ange­leitet werden, kann jeder nach dem Prinzip. learning by doing das Fes­tival mit­or­ga­ni­sieren und die Erfah­rung machen, dass man etwas bewegen können.
Alle Work­shops sind bis zum Fes­ti­val­be­ginn offen für weitere Teil­nehmer. An den beiden Fes­ti­val­tagen werden sich dann soziale und poli­ti­sche Pro­jekte, Jugend­in­itia­tiven und Stif­tungen, Par­teien, Gewerk­schaften, Bür­ger­be­we­gungen und Vereine prä­sen­tieren, umrahmt vom einem Kul­tur­pro­gramm aus Tanz, Theater, Klein­kunst und vor allem viel Musik: Auf drei gleich große Bühnen ver­teilt wird Hip-Hop, Reggae und Rock­musik gespielt. Unter dem Motto Jugend und Medien liegt dieses Jahr der Schwer­punkt auf der Demo­kratie und der vieten gewalt im Staat.

Für die Durch­füh­rung des Ract 2008 werden aber nicht nur zur Vor­be­rei­tung, sondern auch während des Fes­ti­vals selbst Helfer benö­tigt. Wenn Ihr mit­ma­chen wollt meldet Euch einfach online unter www​.ract​-fes​tival​.de an. Dort gibt es s auch weitere Informationen.

Was, wann, wo?
Im Mai 2008 findet in Tübingen zum dritten Mal eines der größten poli­ti­schen Umsonst&Draußen-Festivals Deutsch­lands statt. Aus dem ersten act! Fes­tival, das 2005 von einer Gruppe Jugend­li­cher orga­ni­siert wurde, ent­stand in Zusam­men­schluss mit dem Räte Open Air der Fach­schaf­ten­voll­ver­samm­lung der Uni Tübingen, das Ract! Fes­tival, das seit 2006 im Tübinger Anla­gen­park statt­findet. In Zusam­men­ar­beit mit dem Kreis­ju­gend­ring und wei­teren Part­nern bietet das kos­ten­lose und unkom­mer­zi­elle Fes­tival Jugend­li­chen mit Eigen­in­itia­tive die Mög­lich­keit durch „Learning by Doing“ poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­tion zu erleben. Die Besu­cher haben die Mög­lich­keit aktiv am Fes­tival teil­zu­nehmen. Work­shops, Debatten, Info-Stände und Vor­träge bieten ein Forum, auf dem Experten und Jugend­liche zusam­men­kommen, Stand­punkte aus­tau­schen und neue Impulse setzen. Beson­dere Anreize bietet das kul­tu­rell breit gefä­cherte Rah­men­pro­gramm aus Lesungen, Poetry Slams, B-Boy Battle und Kon­zerten. Hier werden Jugend­liche nicht nur unter­halten; ihnen wird viel­mehr vor Augen geführt, dass kul­tu­relles und poli­ti­sches Leben nicht nur inein­ander greifen, sondern auch vom Enga­ge­ment des Ein­zelnen leben.

Warum?
Das Ract! soll ver­mit­teln, dass Spaß und poli­ti­scher Inhalt keine Gegen­sätze sind, sondern zusammen gehören. Die Besu­cher des Fes­ti­vals werden keine pas­siven Kon­su­menten von Infor­ma­tionen bleiben. Sie können auf dem Fes­tival Politik und Kultur leben und erleben, ihre eigenen Ideen ver­wirk­li­chen. Die poli­ti­sche Bildung wird in Form von Debatten, Work­shops, Vor­trägen, Kurz­filmen, etc. inner­halb eines kul­tu­rellen Rah­men­pro­gramms mit Live-Bands, DJs, Theater und Tanz ange­boten. Bei der Gestal­tung des Pro­gramms ist eine enge Zusam­men­ar­beit und Inte­gra­tion von sozialen und poli­ti­schen Pro­jekten, Jugend­in­itia­tiven und Stif­tungen mit ähnli­chen Inter­essen vor­ge­sehen. Aber auch Par­teien, Gewerk­schaften, Bür­ger­be­we­gungen und Vereine können sich auf dem Poli­tik­fes­tival prä­sen­tieren. Das Fes­tival ist so kon­zi­piert, dass alle jungen Leute, die dazu Lust haben, aktiv mit­ge­stalten und mit ihren Fähig­keiten zum Gelingen des Ganzen bei­tragen können. Die Ver­an­stal­tung soll ver­mit­teln: Demo­kratie lebt davon, dass man mitmischt.

Wie?
Die Orga­ni­sa­tion des Fes­ti­vals glie­dert sich in ver­schie­dene Arbeits­kreise, in denen sich ca. 40 Jugend­liche zwi­schen 15 und 32 Jahren enga­gieren. Auch hier gilt: jeder kann mit­ma­chen! Die erfolg­reiche Teil­nahme wird mit dem Qua­lipass des Minis­te­riums für Kultus und Sport Baden Württemberg aus­ge­zeichnet. Das Fes­tival ist unkom­mer­ziell und finan­ziert sich daher aus­schließ­lich aus För­der­gel­dern durch Stif­tungen und soziale Ein­rich­tungen sowie Spon­so­ring durch Unter­nehmen. Zusätz­liche Ein­nahmen aus Getränke- und Essens­ver­kauf, Unkos­ten­bei­trägen der sich prä­sen­tie­renden Gruppen, Par­teien und Orga­ni­sa­tionen und frei­wil­lige Soli­da­ri­täts­bei­trage der Besu­cher dienen ledig­lich zur Kostendeckung.

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