23. Januar 2017

Liebe Fachschaften,
der Studierendenrat hat in seiner Sitzung vom 16.01.2017 folgenden Beschluss gefasst:

Die Mittel aus den Haushalten 2014-2016 können noch bis zum 28.3.2017 verausgabt und beim Studierendenrat unter Angabe des Haushaltsjahres, aus dem die Mittel gebucht werden sollen, abgerufen werden. Die Buchung der Mittel beim Studierendenrat muss bis 31.3.2017 erfolgen.

Wir bitte daher alle Antragsteller*innen sowie alle Fachschaften, welche noch nicht ihre Originalbelege für die getätigten Auslagen eingereicht haben, dies möglichst frühzeitig, spätestens jedoch am 28.3.2017, zu tun. Belege aus 2016 und davor können ab dem 28.3. nicht mehr abgerechnet werden!

Nochmal kurz zusammengefasst wie:
Wir benötigen die Originalbelege/-quittungen/-kassenzettel, einen Hinweis aus welchem Jahr gebucht werden soll, welche Fachschaft ihr seid, bei mehrtägigen Veranstaltungen Teilnehmer*innenlisten, einen Kontakt für Rückfragen und natürlich auf welches Konto überwiesen werden soll. Alles gebündelt werft ihr im Briefkasten des Clubhauses (linker Eingang) „z.Hd. AK Finanzen“ ein oder gebt sie während der Öffnungszeiten ab.

Bei Rückfragen könnt ihr euch gerne an die Finanzreferentin Christin wenden:

finanzen[at]stura-tuebingen.de

Sollte unklar sein, ob ihr etwas abrechnen dürft oder nicht, wendet euch bitte ebenfalls an unsere Finanzreferentin.

Solidarische Grüße
aus dem Zentralen Fachschaftenbüro!

10. Januar 2017

Liebe Studierende,

wie ihr vielleicht über verschiedene Quellen erfahren habt, findet am Freitag vor dem Wissenschaftsministerium eine Kundgebung gegen die geplanten Studiengebühren statt.

Wir rufen ebenfalls zur Teilnahme auf und verweisen daher auf den Zugtreffpunkt am Freitag um 10:15 im Hauptbahnhof Tübingen. Wir werden uns gemeinsam Gruppentickets kaufen und um 10:36 von Gleis 3 nach Stuttgart fahren. Warme Kleidung wird empfohlen. ;)

Außerdem könnt ihr euch noch bis ebenfalls Freitag auf dem Beteiligungsportal des Landes zum Gesetzesentwurf äußern. Infos dazu dort: https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/kommentieren/lp-16/studiengebuehren-fuer-internationale-studierende-und-das-zweitstudium/#_

Wer sich noch gar nicht informiert hat findet hier beispielsweise in der TAZ eine Zusammenfassung: http://www.taz.de/Petition-zu-Studiengebuehren-in-BaWue/!5368885/

Wir hoffen wieder möglichst viele Tübinger*innen bei der Kundgebung zu sehen!

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(Bild: Bildungsstreik-Demo in Stuttgart anno 2009.)

5. Dezember 2016

Folgender offener Brief wurde durch die FSVV am 5.12.2016 beschlossen und (mit redaktionellen Änderungen) an die Kultusministerkonferenz versand. Dieser Eintrag ist zurückdatiert auf den Tag des Beschlusses. Der Studierendenrat der Universität Tübingen trägt den offenen Brief mit (Einstimmiger Beschluss vom 5. Dezember 2016).

Tübingen, den 12. Dezember 2016

An die Kultusministerkonferenz

 

Sehr geehrte Kultusministerkonferenz,

wir als Vertretung der Studierenden wollen uns für eine sinnvolle Lösung zur digitalen
Bereitstellung der wissenschaftlichen Lehrmittel an Universitäten und Hochschulen einsetzen. Sollte es in Zukunft keinen Vertrag mehr mit der VG WORT geben, entstünden für die Studierenden folgende Probleme:

  • Die Lehre wird erheblich eingeschränkt. Für uns Studierende ergibt sich daraus ein enormer Mehraufwand. Zeit, die eigentlich für das Lernen aufgewendet werden sollte, müssen Studierende für die Beschaffung von Lehrmaterialien nutzen. Auch Dozierende müssen Alternativen zur digitalen Bereitstellung suchen.
  • Höhere Kopierkosten stellen eine Mehrbelastung dar, die besonders finanziell schlechter gestellte Studierende trifft. Dies geht zu Lasten der Bildungsgerechtigkeit. Auch im Hinblick auf die ökologische Nachhaltigkeit ist ein höheres Kopieraufkommen nicht wünschenswert.

Mit großer Freude entnahmen wir daher der Pressemeldung der Hochschulrektorenkonferenz vom 09.12.2016, dass die Verhandlungen für einen praktikablen Rahmenvertrag wieder aufgenommen wurden. Ebenso freut uns die dort angekündigte Übergangslösung um die weitere Nutzung des Digitalen Semesterapparates zu ermöglichen. Gleichzeitig hoffen wir aber auch, dass solche vorläufigen Lösungen nicht zur Normalität werden.
Generell setzen wir uns für die faire Vergütung von Autoren und Autorinnen ein und verstehen die Defizite der bisherig etablierten Pauschalabrechnung. Autorinnen und Autoren, die für uns hilfreiche Texte verfassen, sollten auch angemessen bezahlt werden. Deswegen halten wir die Einführung einer nutzungsabhängigen Einzelvergütung grundsätzlich für sinnvoll.
Große Probleme sehen wir jedoch bei der technischen Umsetzung. Bei dem Pilotprojekt an der Universität Osnabrück gab es Beschwerden über die Laufstabilität des T.O.M. Systems für die Anmeldung der Texte. In der Folge wurden deutlich weniger Texte bereitgestellt. Bis Oktober nächsten Jahres sollte dieses System dringend perfektioniert werden.

 

Außerdem ist uns unklar, warum die abgerechneten Beiträge laut bisher vorgeschlagenem Rahmenvertrag von den Universitäten statt den Bundesländern entrichtet werden sollen. Wir haben die Befürchtung, dass bei dieser Lösung Universitäten aus finanziellen Gründen anstreben könnten, die Menge der zur Verfügung gestellten Literatur niedrig zu halten. Das würde eine gravierende Verschlechterung der Lehre bedeuten, die in keinem Fall wünschenswert sein kann.
Wir fordern sie daher auf, sich für eine Lösung einzusetzen, die insbesondere die Interessen der Studierenden berücksichtigt.

 

Mit freundlichen Grüßen
Die Verfasste Studierendenschaft der Universität Tübingen

14. November 2016

Stellungnahme zum Haushaltsplan der Landesregierung

Am 25.10.2016 hat das Kabinett der Landesregierung Baden-Württembergs seinen ersten Haushaltsplan verabschiedet. Die für den Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“ notwendigen Mittel werden dabei nicht ausreichend zur Verfügung gestellt. Das Finanzierungsdefizit soll durch eine Wiedereinführung von Studiengebühren ausgeglichen werden. Demnach sollen Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland zukünftig 1500 Euro und Studierende im Zweitstudium 650 Euro Studiengebühren im Semester bezahlen müssen. Außerdem soll der Verwaltungskostenbeitrag für alle Studierende um 10 Euro angehoben werden.

Derzeit studieren mehr als 3000 ausländische Studierende an der Universität Tübingen. Das dadurch ermöglichte gemeinsame Lernen von Menschen unterschiedlichster Herkunft bereichert alle Studierenden. Bereits aktuell existieren zahlreiche Hürden, die Studierende aus dem nicht-EU Ausland nehmen müssen um an unserer Universität studieren zu können. Beispielsweise müssen sie die Verfügbarkeit von monatlich 500 Euro nachweisen. Wir fürchten, dass vielen jungen Menschen durch die Einführung von Studiengebühren die Chance verwehrt wird in Tübingen zu studieren und dadurch zu diesem internationalen Austausch an unserer Universität beizutragen. Dies widerspricht dem Ideal der Chancengleichheit und einer weltoffenen, inklusiven und gerechten Bildung.

Es gibt verschiedenste Gründe für Studierende der Universität Tübingen ein zweites Studium aufzunehmen. Berufliche Weiterbildung und Umorientierung, ein interdisziplinärer Forschungsanspruch oder der Wille sich lebenslang weiter zu bilden sind alles gute Gründe um dies zu tun. Die Aufnahme eines Zweitstudiums wird schon jetzt durch viele, insbesondere auch finanzielle Hürden erschwert. Eine Einführung von Studiengebühren werten wir eindeutig als einen Schritt in die falsche Richtung.

Weder an unserer Universität, noch im Ministerium steht eine nennenswerte Erweiterung der Verwaltung in Aussicht. Für eine Erhöhung des Verwaltungskostenbeitrags gibt es daher keine Rechtfertigung.

Die Universität Tübingen setzt es sich in ihrem Leitbild zum Ziel „ihre Attraktivität für ausländische Studierende weiter zu erhöhen“. Außerdem bekennt sie sich zum lebenslangen Lernen und betont, dass „Bildung nicht als etwas Abgeschlossenes“ betrachtet werden kann. Die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende sowie für ein Zweitstudium, die der aktuelle Haushaltsplan der Landesregierung vorsieht, stehen ganz offensichtlich in einem grundlegenden Widerspruch zu dem Leitbild unserer Universität. Darüber hinaus stehen sie in einem grundlegenden Widerspruch zu den Erwartungen, die tausende Studierende vor der Landtagswahl im März an die Regierungsparteien gestellt haben.

Wir stellen uns entschlossen gegen die Wiedereinführung von Studiengebühren in Baden-Württemberg. Wir fordern die Landesregierung auf, einen neuen Haushaltsplan zu verabschieden, in dem universitäre Forschung und Lehre auch in Zukunft ohne Studiengebühren finanziert werden.

Wir rufen dich auf aktiv zu werden. Kontaktiere die Studierendenvertretung deiner Wahl. Die Fachschaften Vollversammlung an der Universität Tübingen setzt sich gegen die Einführung von Studiengebühren ein und freut sich auf deine Mitarbeit (kontaktiere uns unter ga@fsrvv.de).

(Beschlossen durch die anwesenden Delegierten der Fachschaften in der Sitzung der FSVV am 14.11.2016.)

24. Oktober 2016

(Durch Beschluss der delegierten Fachschaftler*innen in der FSVV-Sitzung am 31.10.2016 wurde die obige Stellungnahme der BAS unterstützt. Die Veröffentlichung ist zurückdatiert auf den Tag des Antrags.)

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ (Artikel 3, Absatz 3, Grundgesetz).

Wir, Studierende und Jugendliche sowie Engagierte und politisch Aktive, lehnen den Vorstoß des Baden-Württemberger Wissenschaftsministeriums, Studiengebühren wieder einzuführen, ab. Baden-Württembergs „Grüne“ Wissenschaftsministerin Theresia Bauer plant die Einführung von Studiengebühren für internationale Studierende. Dabei sollen Nicht-EU-Bürger*innen für ein Studium in Baden-Württemberg pro Semester 1.000 bis 2.000 Euro zahlen, der Betrag für alle anderen Studierenden um 10€ ansteigen und ein Zweitstudium in Zukunft 650 Euro pro Semester kosten. Begründet wird diese Maßnahme damit, dass das Ministerium 48 Millionen Euro einsparen soll, um eine „schwarze Null“ zu erreichen. Bisher fand über die konkreten Überlegungen keinerlei öffentliche Debatte statt, Studierende wurden weder gefragt noch einbezogen, obwohl sie eine eigene Vertretung haben.

Diese Absicht ist auf mehreren Ebenen fatal für eine gerechte Bildung. Bildung an und für sich ist ein Grundrecht und muss allen offenstehen. Daher sollten neben den Hochschulen auch alle anderen Bildungswege kostenfrei sein (Meister*in, Techniker*in, und jegliche Ausbildung). Nicht das vorhandene eigene Vermögen (bzw. das der Eltern) sollte dafür ausschlaggebend sein, für welche Ausbildung man sich entscheidet, sondern das Interesse.

(mehr …)

24. Oktober 2016

(Dieser Offene Brief, unter anderem Verbreitet über den Verteiler der LAK, wurde in der Sitzung der FSVV vom 31.10.16 ohne Gegenstimmen angenommen und auf das Datum des Antrags zurückdatiert.)

Sehr geehrte Frau Ministerin Bauer,

empört haben wir Ihren Vorstoß zum Thema Studiengebühren vernommen. Die Vorschläge, Studiengebühren für Nicht-EU Studierende und Zweitstudium einzuführen höhlen die im Koalitionsvertrag getroffene Zusage „keine allgemeinen Studiengebühren“ maximal aus – die Erhöhung des Verwaltungskostenbeitrags bricht sie.

Denn der gesteigerte Verwaltungskostenbeitrag soll nicht gestiegenen Verwaltungskosten decken, sondern Finanzlöcher in der Hochschulfinanzierung stopfen. Die im Hochschulfinanzierungsvertrag 2020 zugesicherte Planungssicherheit für Universitäten soll nun auf Kosten der Studierenden umgesetzt werden. Dies empfinden wir als Vertrauensbruch. Solche Studiengebühren durch die Hintertür lehnen wir ab!

Auch vor dem Hintergrund wachsender fremdenfeindlicher Stimmung sollte der Vorschlag einer „Ausländergebühr“ nicht nur kritisch gesehen, sondern konsequent abgelehnt werden. Internationale Studierende bereichern den akademischen und sozialen Unialltag. Der internationale Austausch von Menschen und Ideen ist eine Grundvoraussetzung für sehr gute Wissenschaft und eine wichtige Erfahrung für Studierende, Professor_innen und Angestellte; für deutsche und internationale. Kommen die Gebühren, können sich viele Internationale Studierende ein Studium in Baden-Württemberg nicht mehr leisten. Das entspricht nicht unserer Vorstellung von Chancengleichheit. Eine Härtefallregelung wird dies nicht verhindern, da die Visabestimmungen soziale Härtefälle bereits so gut wie ausschließen.

Auch die Gebühren für ein Zweitstudium lehnen wir ab. Es gibt gute Gründe für ein Zweitstudium, zum Beispiel, wenn man nach Abschluss seines ersten Studiums keine Arbeit findet, oder interdisziplinär arbeiten möchte. Die finanziellen Hürden ein Zweitstudium zu beginnen sind dabei schon jetzt hoch genug.
Für eine wirtschaftlich und sozial erfolgreiche Zukunft Baden-Württembergs muss der Zugang zur Hochschulbildung für alle frei zugänglich bleiben. Ein wohlhabendes Bundesland wie Baden-Württemberg muss es schaffen, die dafür notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen. Wir bitten Sie daher ihre Vorschläge zu überdenken und im Interesse der Studierenden zu handeln.

Hochachtungsvoll,

AStA Hohenheim,
AStA Mannheim,
Verfasste Studierendenschaft der Universität Konstanz,
AStA Freiburg,
AStA KIT,
AStA Musikhochschule Freiburg,
AStA Kehl,
FSVV an der Universität Tübingen

17. Oktober 2016

Ernst-und-Karola-Bloch-Wochen

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Endlich ist es wieder so weit: Die Ernst-und-Karola-Bloch-Wochen 2016 sind da! Zwischen dem 20.10. und 5.11. erwarten euch über 20 Veranstaltungen, organisiert von Studierenden und Aktiven aus Tübingen. Uns alle erwartet ein umfangreichen Programm: Vorträge, Workshops, Stadtrundgänge, Filme, Lesungen und ein Kaffeekränzchen. Nicht nur für Erstis, nicht nur für Studis, sondern offen für alle Interessierten!

Mehr Infos zu allen Veranstaltungen der Blochwochen auf Facebook und in unserem Flyer.

Warum Alternativer Dies und Dies Universitatis?

Der Auftakt der alternativen Semestereröffnung ist der alljährliche Alternative Dies Universitatis (AlDi) im Clubhaus (gegenüber der Neuen Aula, Bushaltestelle Uni/Neue Aula) am Donnerstag 20.10.2016 ab 16 Uhr mit dem Markt der möglichen Alternativen und anschließend dem ersten Clubhausfest des Semesters.

Die Veranstaltung findet parallel zum „Dies Universitatis“ auf der Morgenstelle statt, wo sich ab 18 Uhr verschiedene Gruppen den neu eingeschriebenen Studierenden vorstellen. Seit einigen Jahren duldet die Universität, dass das auch Verbindungen farbentragend tun, verbindungskritische Inhalte hingegen werden unterdrückt. Eine Veranstaltung, auf der Verbindungen einseitig hofiert werden, vermittelt Studienanfänger*Innen ein verzerrtes Bild von Tübingen und ist damit kritisch zu sehen.

Deshalb wird am Nachmittag des 20. Oktober wieder der „Alternative Dies“ (AlDi) im Clubhaus stattfinden. Ziel des AlDi ist es, einen Markt der Möglichkeiten zu schaffen, auf dem die Neu-Immatrikulierten und alle anderen Interessent*Innen die Vielfalt Tübinger Gruppen und Initiativen kennenlernen können.

AlDi 2016

AlDi 2016

Der AlDi umfasst dieses Jahr neben dem klassischen Markt der möglichen Alternativen (MdmA), bei dem sich Tübinger Gruppen ganz ohne Couleurband vorstellen können – ab 16 Uhr -, noch folgendes:

Ab 17 Uhr: Vortrag zu Bildung im Kapitalismus. Was haben Kapitalismus und Bildung miteinander zu tun? Wie lässt sich der Zusammenhang theoretisch analysieren? Und was bedeutet das ganz konkret für unseren Alltag an der Uni? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserem Vortrag nachgehen. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion im Anschluss. Also kommt vorbei! [SDAJ] (siehe auch Facebook)

Ab 19 Uhr: Workshop Verschwörungstheorien [Solid]

Ab 21 Uhr: Erstes Clubhausfest des Semesters, veranstaltet durch den Häuserföderationsrat (Zusammenschluß der selbstverwalteten Studierenden-Wohnheime des Studierendenwerks Tübingen) mit der Fachschaften-Vollversammlung (FSVV) und der linken Hochschulgruppe [’solid].SDS.
Auf dem Großen Floor: Elektronische Musik mit DJ Gopal, auf dem kleinen Floor: Große Auswahl an günstigen Getränken an der Theke und eine Geisterbahnfahrt der Gefühle durch die Musik der 70er, 80er, 90er und 2000er Jahre mit Ursus & Fabian. (Mehr Infos auf Facebook)

Für leibliches Wohl wird durch die KÜFA [Lu15] gesorgt.

Achtung: Die angekündigte Fahrradwerkstatt der GHG muss leider aufgrund des unsicheren Wetters nachgeholt werden.

10. August 2016

Rund 1,6 Millionen Euro – über die Verwendung dieser Gelder für Winter- 2016/17 und Sommer 2017 durften die Studierenden der Universität Tübingen entscheiden. Die sogenannten „Qualitätssicherungsmittel“ (QSM) werden vom Land zur Verbesserung der Lehre bereitgestellt. Gemessen am Gesamthaushalt der Universität – rund 508 Mio. Euro (inkl. Klinikum) – ist dies ein geringer Teil, hierüber dürfen die Studierenden jedoch komplett selbst entscheiden.

Um die Vergabe dieser Gelder abwickeln, gründete der Studierendenrat (StuRa) zusammen mit der Fachschaftenvollversammlung (FSVV) einen Arbeitskreis (AK).

Aktive Fachschaften und gute Vorarbeit

Die diesjährige Vergaberunde lief nahezu reibungslos ab. Neue Formulare und Vorgaben erleichterten die Arbeit der studentischen Vertreter*innen in den Studienkommissionen – in welchen die Anträge der Fakultäten, Fachbereiche und Fächer beschlossen wurden – und der Aktiven im AK – welcher die Prüfung der Anträge übernimmt.

Nach der Übergabe der gesammelten und bewilligten Anträge und formaler Zustimmung durch das Rektorat übernimmt die Zentrale Verwaltung der Universität die weitere Vergabe (Abrechnung, Informieren der Antragsteller*innen, usw.). Erfreulich war, dass sich im AK wieder mehr Menschen aus unterschiedlichen Fächer zusammengefunden haben. (vgl. https://www.stura-tuebingen.de/arbeitskreise/ak-qualitaetssicherungsmittel/)

Fehlender Lehrbezug und zu viele Anträge führten zu Streichungen

Auch in diesem Jahr mussten Anträge abgelehnt werden. So beantragten einige Fächer deutlich mehr Geld als für sie verausgabt werden konnte. In einigen Fällen sah der AK den Nutzen für Studierende auch nur unzureichend gegeben.

In allen Fällen kontaktierte man die Antragsteller*innen, um einen entsprechenden Alternativantrag fördern zu können. So wurde gewahrt, dass keine Fakultät aufgrund von abgelehnten Anträgen auf Gelder verzichten muss.

Das meiste Geld bleibt in den Fächern

Rund Dreiviertel der Gelder verbessern die Lehre in den einzelnen Fächern. Die verbleibenden gut 400.000 Euro verbessern beispielsweise das Angebot der Universitätsbibliothek oder des Fachsprachenzentrum. Aber auch kleinere Projekte werden aus diesem Topf gefördert, etwa Fotografiekurse oder ein Topf des StuRa, der daraus antragsbasiert studentische Veranstaltungen und Angebote mit Lehrbezug fördert, welche bisher nicht förderbar waren.

Nicht verausgabte Gelder fließen wie in den vergangenen Jahren der Universitätsbibliothek zu.

(Dieser Text wurde in der Sitzung der FSVV vom 10.10.16 beschlossen und auf das Datum seiner Verfassung zurückdatiert.)

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