freier zusammenschluss von student*innenschaften

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland. Mit rund 80 Mitgliedshochschulen vertritt der fzs rund eine Million Studierende.

Der Verband vertritt bundesweit die sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Interessen von Studierenden gegenüber Hochschulen, Politik und Öffentlichkeit. Er ist international im ESIB und im IUS mit anderen Dachverbänden vernetzt. Durch Bündelung der Kräfte ist er in der Lage, stärker auf die (Hochschul-)Politik einzuwirken und auf Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Obwohl so ein Dachverband naturgemäß ein sehr heterogenes Gebilde ist, versucht der fzs zu verschiedenen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten. Hierzu werden Bedingungen von Hochschulbildung analysiert und in größere Zusammenhänge eingeordnet, Missstände benannt, eigene Vorschläge entwickelt und eingebracht. 

Studierende können neben kontinuierlicher Information auch Schulungen beim fzs belegen. Dort werden die behandelten Themen diskutiert, theoretische und praktische Probleme der Studierendenvertretung aufgegriffen und Lösungsansätze entwickelt. So befasst sich der fzs beispielsweise mit Studiengebühren, der Umstrukturierung der Hochschulen, dem Bologna-Prozess, Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, sozialer Absicherung und Bildungsfinanzierung. Es werden sowohl EinsteigerInnenseminare angeboten, als auch Arbeitskreise, die sich an bereits in der studentischen Selbstverwaltung aktive Menschen richtet. 

Halbjährlich treffen sich alle Mitgliedshochschulen zur Mitgliederversammlung (MV), dem höchsten beschlussfassenden Gremium des fzs. 

Seminare:

5. August 2020
  • fzs Proben für den großen Krach - Summercamp von Lernfabriken ...meutern!
    5. August 2020  17:00 - 9. August 2020  14:00 Kinderwald Tegler Forst, Ruppiner Chaussee 2-10, Berlin, 13503, Deutschland

    Es ist Zeit für Sommer, Urlaub, Herrschaftskritik! Mit der gehörigen Portion Sonne, guter Musik, spannenden Workshops und ganz viel Ferienfeeling wollen wir den Zusammenhängen zwischen Bildung und Autorität auf die Schliche kommen. Wie kommt es zu autoritären Einstellungen? Wie werden diese Einstellungen, im Rahmen (institutioneller) Bildung kultiviert. Kann Bildung selber solchen Vorgängen etwas entgegensetzen? Wie sähe kritisch-emanzipatorische Bildung aus? Lasst uns fünf Tage lang gemeinsam aus dem politischen Alltagstrott hüpfen und uns am Rande von Berlin, auf dem Gelände des Kinderwaldes Tegeler Forst, zwischen See und Wald einnisten. Dafür haben wir in Zelten und Gruppenhäusern viel Platz. Was im Summercamp passiert hängt ganz von euch ab: Entspannungstag in der Hängematte, Lagerfeuer oder Raven. 24-h Dauerdiskutieren, Vorträgen lauschen oder den großen Krach proben. Bei unserem Programm dürfte für alle was dabei sein. Und wenn nicht: dann werdet selbst aktiv. Wir haben „open spaces“, d.h. Zeit und Raum für eure Vorstellungen, Ideen und Aktionen.Das Camp wird sich darüber hinaus mit den Themenkomplexen „Bildungszugang von Geflüchteten“ und „Care-Arbeit im Bildungswesen“ befassen.
    Weitere Details zu dem LfM-Summercamp finden sich ab Juli unter http://www.bildung-ist-anders.de/termine

Unter https://www.fzs.de/termine/ könnt ihr euch für Seminare anmelden und beim Studierendenrat könnt ihr einen Antrag auf Seminar- und Reisekostenerstattung stellen: https://www.stura-tuebingen.de/seminarkostenerstattung/

Ausschüsse, Arbeitskreise, Mitgliederversammlungen usw.:

https://www.fzs.de/termine/kategorie/gremiensitzungen/

Kontakt zum fzs:

freier zusammenschluss von studentInnenschaften e.V. (fzs)
Wöhlertstr. 19
10115 Berlin

Telefon 030 / 27 87 40 94
Fax 030 / 27 87 40 96
Homepage: fzs.de