Uniwahlen am Dienstag 4. und Mittwoch 5. Juli

Uni-Wahlen, was ist das?

Am 28. und 29.06. finden die Uni-Wahlen statt. Gewählt werden auf Uni-Ebene der StuRa und der Senat. Der StuRa ist der rechtliche Körper der Studierendenschaft. Er verfügt über einen eigenen Haushalt aus euren Beiträgen und aus Landesmitteln (QSM) und kann entsprechend Projekte und Initiativen fördern. Darüber hinaus entscheidet er über die Vergabe der Qualitätssicherungsmittel (QSM) an Fakultäten und zentrale Einrichtungen.

Die Fachschaften-Vollversammlung stellt im StuRa traditionell gemeinsam mit der GHG die Mehrheit. Wir sind als einzige Gruppe über alle Fakultäten hinweg basisdemokratisch organisiert. Zwischen 200 und 500 Aktive der Fachschaften bringen Ihren Kopf zu allen Themen ein, Delegierte dieser Fachschaften tragen diese Meinungen dann weiter. So bestimmt nicht irgendwer über dein Fach, sondern immer eine Gruppe von Studierenden des jeweiligen Fachs. Weil die Vertreter*innen unserer Wahlliste an die Entscheidungen der Fachschaften (-Vollversammlung) gebunden sind kann sich jede*r Studierende in seiner Fachschaft an der Entscheidungsfindung beteiligen. Außerdem halten wir uns an Beschlüsse der studentischen Vollversammlungen und von Urabstimmungen. Ein paar wenige gewählte StuRa-Vertreter*innen sollten – so finden wir – nicht einfach über eure Köpfe hinweg entscheiden können.

Der Senat ist Teil der akademischen Selbstverwaltung der Uni. Hier geht es darum, euren Fachschaften einen möglichst großen Stimmenanteil zu sichern. Der Senat entscheidet über studienorganisatorsiche Dinge, über die niemand so gut bescheid weis wie Ihr. Unsere Senatoren sind an die Entscheidung der betreffenden Fachschaft gebunden. Wir sind der Meinung, dass parteipolitische Spielchen in diesen Strukturen nichts verloren haben.

Auf Fakultäts-Ebene findet die Fakultätsratswahl statt. In den meisten Fakultäten tritt nur eine Liste an, die gemeinsame Liste der Fachschaften der Fakultät. Trotzdem ist es wichtig, dass diese Liste gewählt wird, denn der Fakultätsrat ist das zweithöchste Organ der Selbstverwaltung der Uni. Die verschiedenen Fachschaften arbeiten hier eng zusammen, um für alle das möglichst Beste zu erreichen.

Also:
Geht Wählen! Liste 3, für eine starke, gemeinsame Studienrendenvertretung und starke Fachschaften!

Die Fachschaft bist DU!
Informier dich wann und wo sich deine Fachschaft trifft und schau unverbindlich rein.

Hier noch unser Wahlflyer 2017 und der Verweis auf unsere Facebookseite.

Am 28. und am 29.06. sind Uni-Wahlen!

Uni-Wahlen, was ist das?

Am 28. und 29.06. finden die Uni-Wahlen statt. Gewählt werden auf Uni-Ebene der StuRa und der Senat. Der StuRa ist der rechtliche Körper der Studierendenschaft. Er verfügt über einen eigenen Haushalt und kann entsprechend Projekte und Initiativen fördern. Darüberhinaus vergibt er die QSM.
Die Fachschaften-Vollversammlung stellt im StuRa traditionell gemeinsam mit der GHG die Mehrheit. Wir sind als einzige Gruppe basisdemokratisch organisiert. Weil unsere Vertreter*innen an die Entscheidungen der Fachschaften (-Vollversammlung) gebunden sind kann sich jede*r Studierende in seiner Fachschaft an der Entscheidungsfindung beteiligen.

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Uni-Wahlen am 30. Juni und 1. Juli

Am Montag, 30. Juni und Dienstag, 1. Juli finden die Uni-Wahlen statt. Die Fachschaftenvollversammlung kandidiert als Liste 3 für Studierendenrat und Senat. An den Fakultäten kandidieren Mitglieder eurer Fachschaften für Fakultätsrat und Fakultätsvertretung.

Hier ist unser Flyer: flyer_druck

Wo du wählen kannst, richtet sich nach deiner Fakultätszugehörigkeit:

Kupferbau: Evangelische, Katholische und Islamische Theologie, Jura, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geowissenschaften und Psychologie
Brechtbau: Alle Fächer der Philosphischen Fakultät
Hörsaalzentrum Morgenstelle: Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik, Biochemie, Pharmazie
Neuklinikum Schnarrenberg: Alle Medizin-Studiengänge

Und nun zur Fachschaftenvollversammlung und der Frage, warum ihr wählen gehen solltet:

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Uni-Wahlen Anfang Dezember

Liebe Leute,

am 3./4. Dezember sind Uni-Wahlen und der neue Studierendenrat wird erstmals gewählt! Die FachschaftenVollversammlung tritt als Liste 3 an.

Unsere Ziele für die Arbeit im Studierendenrat für Tübingen sind:
– Weiterhin basisdemokratisch und offen arbeiten. Die Anträge an den Studierendenrat sollen in den Fachschaften besprochen werden, das Votum der Fachschaften werden unsere Vertreter_innen dann umsetzen.
– Arbeitskreise etablieren. Die Arbeit der Studierendenvertretung soll in offenen Arbeitskreisen ehrenamtlich erledigt werden, statt bezahlte Funktionärsstrukturen einzurichten.
– Hochschulpolitik nah an den Interessen und Bedürfnissen der Studierenden. Von „Abgeordneten“ der parteinahen Listen, die ein Mandat im Studierendenrat als Karrierebaustein sehen und viel fordern, sich aber wenig beteiligen, hat niemand was.
Niedrige Beiträge. Wie hoch die Beiträge ausfallen, hängt davon ab, welche Projekte entstehen und gefördert werden. Wir möchten uns am Umfang des bisherigen Asta-Haushalts orientieren und rechnen mit einem einstelligen Betrag. Das Geld wird für die Arbeit der Studierendenvertretung, Unterstützung studentischer Gruppen und Förderung von Projekten, die allen Studierenden offen stehen, verwendet. Den Beitrag von vornherein einzuschränken halten wir für zu kurz gedacht.

Fachschaftenverbot?! Vollversammlung!

Dienstag, 28.5., 16 Uhr s.t. im Hörsaal 25 im Kupferbau

Fachschaften kann man gar nicht verbieten, denn was sie sind, hat ihnen niemand erlaubt. Es haben sich Leute erkämpft, durch kontinuierliche Arbeit etabliert und sie haben sich in den Fächern unersetzbar gemacht.
Die Fachschaften haben sich zusammengeschlossen, um auf Universitätsebene die Belange der Studierenden zu vertreten. Sie äußern sich als FachschaftenVollversammlung auch zu Themen, die für Studierende außerhalb ihres jeweiligen Faches relevant sind. Sie haben diese Rolle übernommen, weil der AStA in Baden Württemberg sich nicht zu allen Themen äußern, nicht über seinen eigenen Haushalt verfügen und sich nicht so organisieren darf, wie er das möchte und für sinnvoll hält.
All diese Beschränkungen sollten jetzt fallen. 2012 hat die grün-rote Landesregierung das Gesetz zur Wiedereinführung der »Verfassten Studierendenschaft« (VS) beschlossen, damit für die Studierenden wieder der „demokratische Normalzustand“ herrscht. Im Laufe dieses Jahres sollen dazu an allen Hochschulen Abstimmung stattfinden, wie sie ihre VS organisiert haben wollen. Die Landesregierung kündigte eine Gesetzesformulierung an, nach der die Studierenden einer jeden Hochschule sich eine zur jeweiligen Situation passende Organisationsform geben können. Dabei wurde den Studierenden kein einheitliches Modell vorgegeben, sondern ihnen sollte bewusst ein weiterer Spielraum eröffnet werden, um die bisherigen eingespielten Strukturen unabhängiger Studierendenvertretungen weitgehend in die Verfasste Studierendenschaft zu überführen. Der Kommentar zum Gesetz betont ausdrücklich, dass sowohl Studierendenparlamente (gewählt in uniweiter Listenwahl, zu der vor allem parteipolitische Gruppen antreten) als auch Studierendenräte (gebildet aus Delegierten aus allen Fachschaften) möglich sind.
Alle Studierenden hatten die Möglichkeit, Satzungsvorschläge zu erarbeiten, über die die Studierenden in einer Urabstimmung entscheiden.
Die vorherige rechtliche Prüfung dieser Satzungsvorschläge liegt dabei in der Zuständigkeit der jeweiligen Hochschule. Mit dem Auftrag der Fachschaften, die Arbeit der jetzigen Fachschaften und der FachschaftenVollversammlung in einen Satzungsvorschlag zu gießen, haben wir uns bereits im Sommersemester 2012 an die Universitätsleitung und die Rechtsabteilung der Uni gewandt und um einen Gesprächstermin gebeten, um Fragen zu klären und über unser Satzungsmodell zu sprechen. Das Rektorat hat diese Gespräche untersagt. Zur Begründung wurde gesagt, man müsse „die eigenen Mitarbeiter_innen vor Überlastung schützen“. Während die Studierenden an anderen Hochschulen mit den zuständigen Jurist_nnen konstruktiv zusammenarbeiten konnten, mussten wir unseren Entwurf ohne vorherige Gespräche einreichen. Zum vereinbarten und amtlich bekanntgemachten Termin Anfang April erhielten wir keine vollumfängliche Prüfung unseres Entwurfs, zu der die Universität eigentlich verpflichtet war, sondern nur einige Beanstandungen verbunden mit dem Hinweis, es gebe weitere Mängel, die man uns später mitteilen werden, falls wir willens seien unsere Satzung zu überarbeiten.
Seither erreichen uns immer wieder neue Beanstandungen, die sich nur teilweise daraus ergeben, dass wir die Satzung immer weiter verändert haben, um sie an die Forderungen der Rechtsabteilung anzupassen. Eineinhalb Wochen vor der Einreichungsfrist für die überarbeitete Satzung teilte man uns endgültig mit, dass ein auf den bisherigen Fachschaften basierender Studierendenrat in jeder erdenklichen Form unzulässig sei.
Einzig die Wahl von Studierendenvertretungen auf Fakultätsebene sei zulässig. Unterhalb dieser Ebene dürfe es weder beschlussfassende Organe der Studierendenschaft noch Wahlen geben – damit wären die bisherigen Fachschaften abgeschafft, und auf Fach- oder Institutsebene gäbe es keinerlei Vertretung der Studierenden.
Dass man das Gesetz nicht so auslegen muss, zeigen die Beispiele der Universitäten Heidelberg und Freiburg: An beiden Unis wurden auf bisherigen Fachschaften basierende Vertretungen zugelassen und erhielten bei der Urabstimmung die Mehrheit der Stimmen. Die Tübinger Rechtsabteilung hingegen hält bereits rein beratende Fachschaftsgremien ohne jede Beschlusskompetenz für bedenklich.
Deshalb laden wir euch ein zur Vollversammlung am Dienstag, 28.5. um 16 Uhr s.t. in den Hörsaal 25 im Kupferbau!
Wenn euch wichtig ist, dass es auch in Zukunft Fachschaften in der bisherigen Form gibt, kommt zur Vollversammlung und verbreitet diesen Aufruf weiter!

Vorläufige Wahlergebnisse 2012

Die vorläufigen nicht-amtlichen Wahlergebnisse sind da! Im Senat wurden vier studentische Vertreter_innen gewählt, jeweils ein Sitz geht an die Fachschaftenvollversammlung, die Grüne Hochschulgruppe, die Juso-Hochschulgruppe und den RCDS. Damit ändert sich hier im Vergleich zum Vorjahr nichts. Im AStA (11 Plätze) erhalten Fachschaftenvollversammlung und Grüne Hochschulgruppe jeweils drei Sitze. Jusos und RCDS bleiben mit jeweils zwei Sitzen bei ihrem Vorjahresergebnis. Die Liste für Information und Organisation (I&O), die letztes Jahr noch im AStA vertreten war, stellte sich nicht zur Wahl. Stattdessen erhält die Piraten-Hochschulgruppe einen Sitz. Die Liberale Hochschulgruppe und die PARTEI traten zwar an, konnten aber keinen AStA-Sitz erreichen. Danke an alle, die sich an den Uni-Wahlen beteiligt haben! Die Wahlbeteiligung lag bei 12,3% und ist damit geringfügig höher als letztes Jahr.