Clubhausfeste WiSe 26/27

In der FSVV-Sitzung vom 20. Juli 2026 wurden folgende Clubhausfesttermine festgelegt:

DatumFachschaften & Gruppen
15.10.2026FSVV + Ract!
22.10.2026/
29.10.2026Kognitionswissenschaft, Informatik, Psychologie
05.11.2026Geschichte, Philosophie, klassische Archäologie, UFG, Alt Philologie
12.11.2026Brechtbauplenum (BBP)
19.11.2026/
26.11.2026Soziologie, Politikwissenschaft, Kupferblau
03.12.2026Chemie, Physik, Koreanistik
10.12.2026Wirtschaftswissenschaft
17.12.2026Mathematik, Nano-Science, Geo- und Umweltwissenschaften
07.01.2027/
14.01.2027Medizin, Molekulare Medizin, Pflege
21.01.2027Jura, Medizintechnik
28.01.2027/
04.02.2027/

An Terminen welche mit „/“ markiert sind, finden nach aktuellen Stand keine Clubhausfeste statt. Auf Antrag können weitere Gruppen diese in einer FSVV Sitzung frühzeitig beantragen.

Pressemitteilung: FSVV historisch wieder stärkste Kraft im Studierendenrat – ein klares Zeichen für Basisdemokratie bei den Universitätswahlen

Die Fachschaftenvollversammlung (FSVV) ist bei den diesjährigen Hochschulwahlen als stärkste Liste in den Studierendenrat (StuRa) eingezogen. Mit fünf Sitzen gewinnt die FSVV zwei Mandate hinzu und stellt damit erstmals seit mehren Jahren wieder die stärkste Kraft in der studentischen Interessenvertretung. Besonders deutlich ist der Stimmengewinn: 1392 Stimmen konnte die FSVV neu gewinnen und konnte damit als einzige Liste bei gesunkener Wahlbeteiligung deutlich zulegen. Insgesamt hat die Liste der FSVV 26,6% geholt und damit 9,6 Prozentpunkte mehr als 2025 (17%).

Die FSVV bedankt sich ausdrücklich bei den zahlreichen Fachschaftsaktiven, die diesen Erfolg durch ihr Engagement ermöglicht haben.
„Dieses Ergebnis ist kein Erfolg einzelner Personen, sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit vieler Studierender in den Fachschaften. Sie organisieren Veranstaltungen, beraten Kommilitoninnen und Kommilitonen und setzen sich jeden Tag für bessere Studienbedingungen ein. Ihnen gilt unser besonderer Dank.“ so Emma-Luna von der FSVV.

Bei der StuRa-Wahl entfielen die Sitze wie folgt auf die Listen: FSVV 5 Sitze (+2), Liste gegen Macker (LgM) 4 Sitze (+4), Grüne Hochschulgruppe (GHG) 4 Sitze (-1), Juso-Hochschulgruppe 2 Sitze (unverändert) und Liberale Hochschulgruppe (LHG) 2 Sitze (unverändert). Der SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) trat nicht erneut an.

Auch bei den Wahlen zum Senat konnte die FSVV ein starkes Ergebnis erzielen und errang zwei Sitze. Die Liste gegen Macker erhielt einen Sitz, die GHG einen Sitz. Andere Listen konnten keine Mandate gewinnen. Zusammen mit den 5 StuRa-Sitzen entfallen auf die FSVV so viele Sitze wie sei Wiederzulassung der VS nicht mehr. Nur im Initialjahr der VS 2013 konnte die FSVV mit 8 Sitzen noch einen Sitz mehr halten. Ziel ist es jetzt, das Mandat der Studierenden gemeinsam mit anderen Listen im StuRa zu nutzen und die Sorgen und Probleme der Studierenden schnell und effektiv anzugehen..

Sorge bereitet der FSVV jedoch die deutlich gesunkene Wahlbeteiligung. Bei den StuRa-Wahlen lag sie bei lediglich 7,8 Prozent, bei den Senatswahlen bei 8,6 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren stellt dies einen erheblichen Rückgang dar.

„Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Stimme nutzen. Eine Wahlbeteiligung von unter acht Prozent kann uns nicht zufriedenstellen. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Mitbestimmung unter Druck gerät, müssen wir uns fragen, wie wir mehr Studierende für Hochschulpolitik begeistern können. “ so Wahlkämpfer Jeremias der FSVV.

Die FSVV verweist dabei auch auf aktuelle politische Entwicklungen. In Sachsen-Anhalt wird im Vorfeld der Landtagswahl erneut über die Zukunft der Verfassten Studierendenschaften diskutiert. Vertreter der AfD haben wiederholt deren Abschaffung gefordert.
„Wer glaubt, studentische Demokratie sei selbstverständlich, sollte einen Blick nach Sachsen-Anhalt werfen. Dort droht im Falle entsprechender politischer Mehrheiten ein Angriff auf die Verfassten Studierendenschaften. Umso wichtiger ist es, dass wir demokratische Mitbestimmung an Hochschulen aktiv verteidigen und stärken“ ergänzt “ ergänzt Marcel aus der FSVV.

Aus Sicht der FSVV zeigt die niedrige Wahlbeteiligung zugleich, dass Hochschulpolitik und die Arbeit des StuRa für viele Studierende häufig zu abstrakt erscheinen.

„Viele Studierende erleben Hochschulpolitik als weit entfernt von ihrem Alltag. Genau deshalb braucht es eine studentische Interessenvertretung, die nah an den Lebensrealitäten der Studierenden arbeitet. Die Fachschaften leisten diese Arbeit jeden Tag direkt vor Ort“ unterstreicht Emma-Luna von der FSVV.

Die FSVV sieht sich durch das Wahlergebnis in ihrem Ansatz bestätigt, Hochschulpolitik offen, transparent und basisdemokratisch zu gestalten. Entscheidungen müssten nachvollziehbar getroffen werden und dürften nicht in geschlossenen Zirkeln oder Hinterzimmern stattfinden.

„Wir stehen für eine Hochschulpolitik, die für alle Studierenden offen ist. Mitbestimmung darf nicht auf wenige gewählte Personen beschränkt bleiben, sondern muss das ganze Jahr über möglich sein.“ macht Wahlkämpfer Jeremias aus der FSVV nochmal deutlich.

Nach Auffassung der FSVV beginnt die eigentliche Arbeit nun erst. Mit ihrer gestärkten Position im StuRa will die Liste die Interessen der Studierenden konsequent vertreten und gleichzeitig weitere Beteiligungsmöglichkeiten schaffen. Die FSVV lädt alle Studierenden ein, sich aktiv einzubringen – sei es in den Fachschaften oder in den Arbeitskreisen.

Wahlergebnisse Studierendenrat (StuRa):

  • FSVV: 5 Sitze 26,6% (+2 Sitze hinzugewonnen)
  • Liste gegen Macker (LgM): 4 Sitze 24,8% (+4 Sitze hinzugewonnen) (neu)
  • Grüne Hochschulgruppe (GHG): 4 Sitze 22,7% (-1 Sitz verloren)
  • Juso-Hochschulgruppe: 2 Sitze 14 % (±0 Sitze)
  • Liberale Hochschulgruppe (LHG): 2 Sitze 11,9% (±0 Sitze)

Wahlbeteiligung StuRa: 7,8 Prozent (-2,5 Prozentpunkte)

Wahlergebnisse Senat:

  • FSVV: 2 Sitze 26,8% (+1 Sitz hinzugewonnen)
  • Liste gegen Macker:1 Sitz 23,9% (+1 Sitz hinzugewonnen) (neu)
  • GHG: 1 Sitz 21,3% (±0 Sitze)
  • Juso-Hochschulgruppe: 0 Sitze 12.2 % (±0 Sitze)
  • Liberale Hochschulgruppe (LHG): 0 Sitze 12% (-1 Sitze)
  • Liste gegen Extremismus (LgE): 0 Sitze 3,8% (±0 Sitze) (neu)

Wahlbeteiligung Senat: 8,6 Prozent

Studium Generale: „Orte und Architektur“ der Universität Tübingen – „Geschichten des Klubhauses. Ein Ort studentischer Selbstbestimmung“

Mittwoch 17.06.2026 18 c.t. | Kupferbau Hörsaal 21 – sowie im Livestream

Referenten: Yannick Decker (Universität Tübingen, Fachschaftenvollversammlung/FSVV) und Finn Kuhl (Universität Tübingen, Fachschaft EKW)

Clubhausfeste, Hochschulsport, Musikgruppen oder Hochschulpolitik – viele Studierende verbinden ganz unterschiedliche Erinnerungen und Erfahrungen mit dem Klubhaus in der Wilhelmstraße 30. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1956 ist es ein zentraler Ort des studentischen Lebens und der studentischen Selbstorganisation.

Von den Amerikanern gestiftet, um nach dem Zweiten Weltkrieg demokratische Strukturen an den Hochschulen zu stärken, wurde das Klubhaus in den 1960er-Jahren zu einem Ort, an dem Utopien entworfen und Vorstellungen einer anderen Gesellschaft diskutiert wurden. Im Laufe der Jahrzehnte geriet das Gebäude jedoch zunehmend ins Hintertreffen: Es wurde vernachlässigt, und zeitweise gab es sogar Pläne, es durch einen repräsentativen Konzertsaal zu ersetzen.

Heute, 71 Jahre nach seiner Errichtung als Symbol demokratischer Erneuerung, bröckelt nicht nur die Bausubstanz des Hauses. Auch demokratische Institutionen und gesellschaftlicher Zusammenhalt stehen vielerorts unter Druck. Der Vortrag geht der Frage nach, was das Klubhaus zu einem besonderen Ort macht und wie Architektur, Demokratie und Gesellschaft miteinander verbunden sind. Dabei führt er durch die bewegte Geschichte der Tübinger Studierendenschaft und zeigt, weshalb das Klubhaus bis heute ein wichtiger Ort studentischer Selbstbestimmung ist.

Stellungnahme BAföG-Reform

Die Fachschaftenvollversammlung (FSVV) und die Grüne Hochschulgruppe (GHG) kritisieren die Ankündigung der Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, die geplante BAföG-Reform zu stoppen und weisen ihre Aussagen zur angeblich komfortablen Situation von Studierenden aufs Schärfste zurück. Bär hatte am Sonntag, 31. Mai, die geplante, dringend notwendige Reform in Frage gestellt. Ihre Aussagen über angeblich „privilegierte“ Studierende, über Nebenjobs als „kein Drama“ und über ein vermeintliches „Vollkaskostudium“ zeigen vor allem eines: Die Lebensrealität vieler Studierender ist im Forschungsministerium offenbar nicht angekommen.

„Die Ankündigungs von Ministerin Bär, die BAföG-Reform zu stoppen, ist ein Schlag ins Gesicht der Studierenden“,  stellt Evelyn von der Grünen Hochschulgruppe fest. „Schon der ursprüngliche Plan blieb weit unter dem erträglichen Minimum einer Anpassung zurück. Dass jetzt selbst das auf der Kippe steht und das BAföG möglicherweise stagniert, vertieft die Bildungsungerechtigkeit und verstärkt die prekäre Lage, in der sich unzählige Studierende befinden. Bildung darf kein Luxus sein!“ 

Die von der Koalition angekündigte Reform sah vor, den Grundbedarf (derzeit 475 Euro) auf das Niveau der Grundsicherung anzugleichen und die Wohnkostenpauschale auf 440 Euro (derzeit 380 Euro) pro Monat anzuheben. Da das BAföG nicht an die Inflation gekoppelt ist, muss eine Anpassung jedes Mal politisch entschieden werden. „Für Studierende, die zum allergrößten Teil zur Miete wohnen, ist eine Stagnation des BAföG eine Katastrophe – für Studierende in Tübingen umso mehr“, so Evelyn. „Die Mieten hier gehören zu den teuersten Baden-Württembergs.“

Sebastian von der Fachschaftenvollversammlung ergänzt mit Blick auf Bärs Äußerung: „Von privilegierten Studierenden zu sprechen, während viele nicht wissen, wie sie Miete, Lebensmittel und Semesterbeiträge bezahlen sollen, ist zynisch. „Zwei Drittel der Studierenden in Deutschland ackern längst in einem oder mehreren Nebenjobs – nicht aus Spaß, sondern um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.“ Unter Studierenden in Deutschland leben ein Drittel in Armut [1]. Dagegen beziehen gerade mal um die 11% der Studierenden BAföG.

Besonders problematisch sei der Versuch, Studierende gegen andere Gruppen auszuspielen, die ebenfalls von Kürzungen oder ausbleibender Unterstützung bedroht sind. „Wir lassen das nicht mit uns machen. Wir stehen zusammen mit Familien, Alleinerziehenden, Pflegebedürftigen, Arbeiter*innen, Arbeitslosen und Migrant*innen“, erklärt Sebastian. „Soziale Sicherheit ist kein Nullsummenspiel.  Wenn Milliarden für Aufrüstung und Wehrdienst bereitstehen und mit Tausenden Euro junge Menschen in die Bundeswehr gelockt werden sollen, gleichzeitig aber kein Geld für die gute (Aus)Bildung zukünftiger Generationen da ist, zeigt das auf welcher Seite die Merz-Regierung steht.“

Die FSVV und die GHG begrüßen, dass aus Reihen der SPD-Fraktion Widerspruch gegen Bärs Aussagen kommt. „Dass die SPD an der BAföG-Reform festhalten will, ist das absolute Minimum“, so Evelyn. „Wir erwarten von der SPD-Fraktion, dass sie ihre Ankündigungen nicht nur in Interviews wiederholt, sondern die Umsetzung der Reform wie in der Koalition vereinbart durchsetzt.  Es ist nicht nachvollziehbar, warum Studierenden diese dringend notwendige Unterstützung jetzt wieder genommen werden soll.“

FSVV und GHG fordern die Bundesregierung auf, die BAföG-Reform nicht weiter zu verschleppen, sondern sie rechtzeitig zum Wintersemester 2026/27 umzusetzen. Notwendig sind eine deutliche Erhöhung der Bedarfssätze, eine realistische Wohnkostenpauschale, höhere Freibeträge, eine verlässliche jährliche Anpassung an Preise und Mieten sowie ein BAföG, das wieder deutlich mehr Studierende erreicht.

„Studierende sind keine Sparmasse“, machen Sebastian und Evelyn abschließend klar. „Wer Bildungsgerechtigkeit ernst meint, darf das BAföG nicht kaputtsparen. Wenn die Erhöhung ausbleibt, ist das eine Kürzung durch Unterlassen.“

[1] https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/studierende-bafoeg-100.html

Clubhausfesttermine SoSe 2026

In der FSVV-Sitzung vom 2. Februar 2026 wurden folgende Clubhausfesttermine festgelegt:

DatumFachschaften & Gruppen
16.04.2026FSVV + Ract!
23.04.2026Geschichte, Altphilo, Anglistik, UFG
30.04.2026Psychologie, Informatik, Kognitionswissenschaft
07.05.2026Brechtbauplenum (bbp)
14.05.2026Ausfall wegen Christi Himmelfahrt
21.05.2026Nano-Science, Mathematik, Biochemie
28.05.2026Ausfall wegen Pfingsten
04.06.2026Ausfall wegen Fronleichnam
11.06.2026Chemie, Physik, Koreanistik
18.06.2026Jura, Medizintechnik
25.06.2026Geo-Umwi, Geographie, Geoökologie
02.07.2026Wirtschaftswissenschaften, Erziehungswissenschaften/Berufliches Lehramt
09.07.2026
16.07.2026Humanmedizin, Molekularmedizin
23.07.2026

Kein Fußbreit dem Faschismus – Stellungnahme zur Bundestagswahl

Die folgende Stellungnahme wurde von der Fachschaftenvollversammlung am 10. Februar 2025 beschlossen

„Die Wahrheit über den Faschismus ist, dass er nie ganz vergangen ist – er hat nur neue Gesichter“ – Albert Einstein

Vor den kommenden Wahlen sehen sich Studierende und junge Menschen in Deutschland mit einer grundlegenden Frage konfrontiert: Welche Zukunft wollen wir für uns und kommende Generationen? Der politische Kurs, den Parteien wie die AfD, das BSW, die CDU und die FDP derzeit verfolgen, gefährdet nicht nur die demokratischen Grundwerte, sondern auch die sozialen, ökologischen und bildungspolitischen Fortschritte, die wir als Gesellschaft bereits erreicht haben und auch weiterhin brauchen.

Die AfD steht offen für Diskriminierung, Rassismus und Nationalismus. Sie fordert nicht nur die Abschaffung von Studienfächern wie Gender Studies, sondern wollen auch studentische Mitbestimmung gänzlich zerschlagen. Ihr Ziel ist es, kritisches Denken und akademische Vielfalt zu unterbinden und stattdessen eine repressive und völkische Ideologie zu verbreiten und zu lehren.

Die Ereignisse der letzten Wochen haben nicht nur gezeigt, dass unsere „politische Mitte“ bereit ist, Rechtsextreme zu tolerieren, sondern an ihrem Gedankengut teilzuhaben und die dessen Umsetzung zu unterstützen.

Die CDU hat durch ihre gemeinsame Abstimmung mit der AfD das Mäuerchen, welches als Brandmauer bezeichnet wurde, vollständig eingerissen. Die politische „Mitte“, wenn es eine solche überhaupt gibt, ist nach rechts gerutscht. Nicht erst seit letzter Woche wissen wir, dass sich Faschismus und CDU näher stehen als demokratisch akzeptierbar ist. Denn bereits bei dem 2023 von Rechtsextremen organisiertem Treffen in Potsdam, welche Parallelen zur Wannseekonferenz der NSDAP aufweist, ließen sich Abgeordnete der CDU blicken.

CDU, FDP und BSW tragen aktiv zur Normalisierung von Ausgrenzung und Repression bei. Mit der Forderung nach Einführung von dauerhaften Grenzkontrollen, der Verlängerung von Abschiebehaft und der massiven Zunahme von Abschiebungen schaffen sie ein Klima der Angst und Unsicherheit. Diese Politik steht im Widerspruch zu den Prinzipien von Humanität, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit.

Aber auch SPD und die Grünen, die sich jetzt als Reaktion über den Einsturz der vermeintlichen Brandmauer echauf­fie­ren, sind nicht befreit von der menschenfeindlichen Ideologie der neuen Migrationspolitik. Bundeskanzler Olaf Scholz forderte unlängst „Wir müssen im großen Stil abschieben“1. Auch die Neuerung des gemeinsamen europäischen Asylsystems (GEAS) wurde von SPD und Grünen vorangebracht. In der Debatte um das Zustrombegrenzungsgesetz der CDU im Bundestag brüstete sich Nancy Faeser damit, wie erfolgreich sie schon jetzt menschenfeindliche Politik umsetzen „Wir [haben] mit 22 Prozent mehr Abschiebungen erreicht“2 und Annalena Baerbock fragt, welche Unterschiede der Antrag gegenüber ihrer bisherigen Politik überhaupt bringen soll „was wollen Sie, was GEAS nicht leistet.“3

Mit ihrer Politik geben diese Parteien rassistischen Ideologien Nährboden und tragen weiter zu einer Stärkung der extremen Rechten bei.

Deshalb wollen wir uns als Tübinger Studierende entschieden gegen diese zerstörerischen Entwicklungen stellen. Bildung ist kein Privileg, sondern ein Menschenrecht. Wir dürfen nicht zulassen, dass repressive Ideologien unsere Hochschulen vergiften und unsere Gesellschaft spalten.

In der Vergangenheit hätte man an dieser Stelle aufgerufen demokratisch zu wählen, doch die Ereignisse der letzten Wochen haben gezeigt, dass das nicht mehr reicht. Demokratische Parteien machen sich zu Steigbügelhaltern der extremen Rechten. Darum muss es bei dieser Wahl umso mehr heißen: Keine Macht dem Faschismus und seinen Unterstützer*innen!


Quellen:

1 https://www.spiegel.de/politik/deutschland/olaf-scholz-ueber-migration-es-kommen-zu-viele-a-2d86d2ac-e55a-4b8f-9766-c7060c2dc38a

2 https://dserver.bundestag.de/btp/20/20211.pdf#P.27532

3 https://dserver.bundestag.de/btp/20/20211.pdf#P.27524

Clubhausfest Termine SoSe 2025

In der letzten Sitzung wurden folgende Termine für Clubhausfeste beschlossen:

Datum Fachschaften & Gruppen
24.04.2025FSVV & Ract!
08.05.2025Brechtbauplenum
15.05.2025Geschichte & Philosophie & klassische Philologie
22.05.2025Psychologie & Kognitionswissenschaft & Informatik
05.06.2025Geo-Umwi & Mathe & Nanoscience
26.06.2025Geographie & Biochemie
03.07.2025Chemie & Physik
10.07.2025Wirtschaftswissenschaften & Politik & Pharma
17.07.2025Medizin & Molekularmedizin
24.07.2025

Solidarität mit der Siggi11

Die Häuser denen die drin wohnen!

Die Fachschaftenvollversammlung an der Universität Tübingen solidarisiert sich mit der Besetzung der Siggi11. Der Tübinger Wohnungsmarkt ist prekär. Eine Landesimmobilie nun leerstehen zu lassen ist ein Schritt in die falsche Richtung. Statt noch mehr Leerstand braucht es bezahlbaren Wohnraum und mehr Wohnheimsplätze.

Die Pressemitteilung der Siggi11 zur Besetzung (Quelle: http://siggi11.info/ ):

Am vergangenen Sonntag wurden im Rahmen des Siggi11 Abschiedskaffees die beiden oberen Stockwerke der Sigwartstraße 11 besetzt. Das Haus, dass seit über 40 Jahren als studentischer Wohnraum genutzt wird, sollte nach Angaben des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg (VBA), der das Grundstück und das Haus für das Land verwaltet, ab dem 1. Oktober leerstehen. Erst danach sollte geprüft werden, ob möglicherweise eine neue Nutzung für das Haus gefunden werden kann.

Auch eine FragDenStaat-Anfrage konnte bestätigen, dass das VBA Tübingen weder die Kapazitäten hat das Haus zu sanieren, noch Abriss und Neubau umzusetzen. Hinzu kommt ein aktuelles Neubaumoratorium in Baden-Württemberg, ein zeitnaher Neubau durch das Land muss also in jedem Fall als unwahrscheinlich angesehen werden.

Aus diesem Grund hatte das VBA zuletzt auch versucht, das Haus im Rahmen einer Erbpacht-Regelung an eine dritte Trägerin abzugeben und so Renovierung und Verwaltung auszulagern. Sowohl das Universitätsklinikum Tübingen, also auch das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim und die Universität selbst lehnten ein solches Arrangement jedoch ab. Auf ein entsprechendes Gesprächsangebot von Seiten des Vereins der letzten Bewohner*innen der Siggi11 wurde wiederum von Seiten des VBA nicht eingegangen.

Julian Petruck, einer der Vorstände des Vereines, sagt hierzu: „Wir verstehen nicht, warum das VBA nach den Absagen nicht auf eines unserer Gesprächsangebote eingegangen ist, obwohl wir konkret eine soziale Vermietung bei gleichzeitiger Renovierung und Erhaltung des Gebäudes in Aussicht gestellt haben.“

Unterstützung haben die Bewohner*innen bereits letzte Woche durch die Tübinger Studierendenschaft erhalten.

„Der Tübinger Wohnungsmarkt ist seit Jahren angespannt. Der drohende Leerstand von existierendem studentischen Wohnraum ist hierbei fatal. Auch der Studierendenrat hat sich daher am vergangenen Montag dazu entschieden, dass die Siggi11 als studentischer Wohnraum erhalten bleiben soll“ erklärt Julia Erdei, Referentin für Soziales der Verfassten Studierendenschaft Tübingen.

Dass die Wohnsituation in Tübingen angespannt ist, zeigt auch eine Regional-Analyse des Pestel-Instituts. Aktuell würden dem zufolge rund 1990 Wohnungen im Landkreis Tübingen fehlen. Dem entgegen stehen rund 3960 ungenutzte Wohnungen, wovon 2220 Wohnungen schon seit mindestens einem Jahr leerstehen.

Während Wohnraum schon lange nicht mehr für alle verfügbar ist, ist die Situation bei bezahlbaren Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen noch deutlich kritischer – hierzu zählen de facto auch viele Studierende und Auszubildende. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat der Gemeinderat 2016 eine Zweckentfremdungsverbotssatzung erlassen. Ob die gegenwärtige Praxis der Nichtvermietung eines Großteils des Hauses von dieser Satzung gedeckt ist, wird von den Besetzer*innen bezweifelt.

Die Bewohner*innen der Erdgeschoss-Wohnung gehen rechtlich gegen das Auslaufen ihrer Mietverträge vor, die aus ihrer Sicht aufgrund der grundlosen Befristung nicht rechtens waren. Sie kritisieren den drohenden Leerstand des Gebäudes bereits seit längerem und solidarisieren sich mit der Besetzung.

Die Besetzung möchte auch auf die momentane Situation auf dem Wohnungsmarkt ausmerksam machen. Kritisiert werden die seit Jahren immer stärker steigenden Mietpreise und der immer krasser steigende Anteil am Gesamteinkommen, den Menschen für eine Unterkunft ausgeben müssen. Von staatlicher Seite wird dieser Entwicklung häufig teilnahmslos zugesehen. So verringert sich die Zahl der mietpreisgebundenen Sozialwohnungen in Deutschland seit Jahren kontinuiertlich. Radikalere Wege wie die Verstaatlichung großer Immobilienkonzerne, welche von der Berliner Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ verfolgt wird, werden systematisch ausgebremst und verzögert. Wichtig wäre ein Ausbau der Unterstützung und Förderung sozialer und nicht profitorientierter Akteure im Wohnungssektor. Zentrale Elemente wären die Aufstockung des Fördertopfes für soziale Wohnungsbau, die vorrangige Förderung von Gemeinwohl-Akteuren in der

Mietwohnraumförderung, sowie die Ermöglichen von Landesbürgschaften für gemeinwohlorientierte Projekte. Diese Forderungen wurden zuletzt durch das „Netzwerk gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen Baden-Württemberg“ an die Landespolitik herangetragen.

Das VBA – Amt Tübingen agiert im Fall des Hauses in der Sigwartstraße 11 entgegen den selbst erklärten Zielen des Landes und der Stadt Tübingen. Ohne einen erkennbaren Plan für das Haus zu verfolgen, wurden in den letzten Jahren und Monaten systematisch Zimmer nicht vermietet und bestehende Mietverhältnisse mit teilweise fadenscheinigen Begründungen nicht weitergeführt. Die Besetzer*innen befürchten, dass in den nächsten Wochen Maßnahmen geplant waren, die eine weitere Bewohnbarkeit des Gebäudes erschweren oder sogar verhindern würden und der Leerstand so auf Jahre bestehen bleiben würde.

„Wir verstehen nicht, dass pünktlich zum Semesterbeginn das VBA in Vertretung des Landes Baden Württemberg plant, zwölf zentral gelegene und bezahlbare Zimmer dem Tübinger Wohnungsmarkt zu entziehen. Dass ein staatlicher Akteur dieses ohne einen Folgeplan und in Missachtung des Tübinger Zweckentfremdungsverbots durchführt, ist Menschen die händeringend nach einem Zimmer suchen nicht vermittelbar.“ sagte die Besetzerin Paula Nohaus.

Die Besetzerinnen fordern vom Land einen Abriss des Gebäudes auszuschließen. Weiter fordern sie direkte Gespräche über einen Verkauf der Liegenschaft oder eine Überlassung des Grundstücks im Rahmen einer Erbpachtregelung an einen Bewohnerinnen-Verein. Ihrer Meinung nach kann nur ein solcher Verein die zukünftige Vermietung der vorhandenen zwölf Zimmer zu sozialen und bezahlbaren Konditionen garantieren.

„Bezahlbarer und angemessener Wohnraum ist ein Grundrecht. Wohnraum darf nicht den Gesetzen des freien Marktes unterliegen. Dieser schafft es nicht, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Die Mieten werden immer höher; Häuser, in denen früher gewohnt wurde, stehen heute als Spekulationsobjekt leer oder sind Ferienwohnungen. Dass es selbst ein Landesamt hier nicht schafft, Wohnraum zu erhalten, ist ein Skandal. Deswegen unterstützen wir einen Hauskauf im Rahmen des Mietshäuser-Syndikats. In Tübingen zeigen selbstverwaltete Wohnprojekte, dass es möglich ist, selbstverwaltet Wohnraum zu organisieren und dass Wohnen günstig sein kann, wenn keine Profite an Aktionäre ausgeschüttet werden müssen“, schließt Besetzerin Mira Evyok.

Clubhausfest Termine WiSe 24/25

In der letzten Sitzung wurden folgende Termine für Clubhausfeste beschlossen:

Datum Fachschaften & Gruppen
17.10.2024FSVV & GHG & Ract!
24.10.2024Hebammenwissenschaft & Pflege
31.10.2024Info & Kogni & Psycho & Neuro & Geo
07.11.2024Physik & Chemie
14.11.2024Mathe & Nanoscience
21.11.2024Freie Fachschaft Jura & MedTech & Musikwissenschaft
28.11.2024Geschichte & Philosophie & klass. Philologie
05.12.2024Biologie & Biochemie
12.12.2024Wirtschaftswissenschaften & Medienwissenschaften
19.12.2024Kupferblau & kath. Theologie & ev. Theologie
09.01.2025Brechtbauplenum
16.01.2025Medizin & Molekulare Medizin
23.01.2025Ract!
30.01.2025 
06.02.2025 

Gremienwahlen 2021: Steckbriefe der FSVV

Das Campusmagazin Kupferblau hat für die Gremienwahlen 2021 Steckbriefe von den zur StuRa-Wahl antretenden Listen angefordert und hier veröffentlicht. Hier findet ihr noch einmal unsere Antworten. Aufgrund der kurzfristigen Anfrage konnten wir die Antworten nicht von den Fachschaften beschließen lassen sondern sie wurden von unseren Aktiven geschrieben.

1. Was ist das Wichtigste, was Studierende über euch wissen sollten? Was ist euer Alleinstellungsmerkmal?
Wir vernetzen die zentralen Gremien an der Uni (Studierendenrat, Senat, Senatskommissionen usw.) mit den dezentralen Gremien der Fächer und Fakultäten (Fachschaften, Fakultätsräte, Fakultätskommissionen usw.). Uns ist wichtig, dass im Studierendenrat nicht nur die 21 Mitglieder nach ihrer persönlichen oder parteipolitischen Lust und Laune über Anträge entscheiden – stattdessen soll es eine breite Mitbestimmung geben. Vieles, was der StuRa z. B. zu Lehre beschließt, hat ganz konkrete Auswirkungen auf das Studium. Die Fachschaften haben hier den besten Überblick, wo es an welchen Fakultäten gerade welche Probleme gibt und werden über uns in die Entscheidungen eingebunden. Wir machen das über das sogenannte Imperative Mandat: StuRa-Anträge werden meist nicht nur im StuRa, sondern auch in den Fachschaften und unserer FSVV-Sitzung behandelt und unsere StuRa-Delegierten halten sich anschließend an das Mandat der Fachschaften.

2. Was wird in der kommenden Legislaturperiode euer wichtigstes Vorhaben sein?
Leider wird vermutlich auch nächstes Semester die Corona-Pandemie noch eines der zentralen Themen sein. Uns ist wichtig, dass Studierende so wenig Nachteile wie möglich durch die Pandemie haben. Im kommenden Semester wird das besonders spannend: Einerseits können wir voraussichtlich endlich wieder mehr Präsenzlehre anbieten. Gleichzeitig werden wir damit aber auch mit der Unileitung und Dozierenden darüber verhandeln müssen, dass es weiterhin keine Anwesenheitspflicht geben darf und weiterhin Studierende, die Pflegearbeit leisten oder zu einer Risikogruppe nicht vergessen werden dürfen. Außerdem wird der Umgang mit digitaler Lehre ein großes Thema sein: Diese sollte nach Corona natürlich nicht komplett verschwinden. Viele Studierende haben berichtet, dass sie mit Vorlesungen in Videoform sehr gut zurechtkommen – doch auch darüber hinaus bietet die digitale Lehre durchaus Potenzial. Hier heißt es, zusammen mit Dozierenden an Konzepten zu arbeiten, wie digitale Lehre für Lernende wie Lehrende gut gestaltet werden kann, sodass sie keine*n ausschließt oder abhängt.

3. Wie soll eurer Meinung nach die Rückkehr zur Präsenzlehre gestaltet werden? Welche digitalen Aspekte sollen auch in Zukunft in die Lehre eingebunden werden?
Mit dem Solidarsemester Forderungskatalog, der von der Studentischen Vollversammlung beschlossenen Stellungnahme Studieren in Coronasemestern und unserem Antrag Position Lehre Sommersemester haben wir und der Studierendenrat hier viel zu gearbeitet und beschlossen. Kurz: Hochschulen dürfen bei den Öffnungsplänen nicht ausgeschlossen werden! Wir begrüßen die für das WiSe angekündigte Rückkehr in die Präsenz, jedoch wird es auch im Winter weiterhin viele digitale Angebote geben müssen. Wie viel Präsenz stattfinden kann, muss an die Bedürfnisse der einzelnen Fächer angepasst werden. Aber auch in Fächern, in denen es keine Laborpraktika gibt, sollen die Studierenden die Möglichkeit haben, auch außerhalb ihres Zimmers und ohne Videokonferenz gemeinsam zu lernen.
Auch nach Corona gilt: Vorlesungsaufzeichnungen sind für viele Studis super! Digitale Lehre kann aber noch viel mehr und bietet die Möglichkeit, noch stärker auf die individuellen Interessen der Studierenden einzugehen. Wichtig ist, dass Studierende durch asynchrone Lehre nicht noch stärkere Arbeitsbelastung haben und ein geregelter Tagesablauf möglich ist. Außerdem fordern wir, dass die Uni wo möglich auf OpenSource-Software setzt und sich nicht von großen Konzernen mit fragwürdigem Datenschutz abhängig macht.

4. Was ist eurer Meinung nach die (wichtigste) Aufgabe des StuRa?
Er vertritt die Interessen der Studierenden. Ein wichtiger Punkt hierbei ist natürlich die Vergabe von finanziellen Mitteln für Projekte, Veranstaltungen usw. Im Gegensatz zu manch anderen Hochschulgruppen, die Referent*innen für Vorträge am liebsten gar kein Honorar zahlen wollen, versuchen wir hier ein breites Angebot zu ermöglichen. Neben der finanziellen Förderung, die oft viel zu viel Zeit in den StuRa Sitzungen in Anspruch nimmt, ist Teil der Interessensvertretung aber natürlich auch, sich zu aktuellen Themen an der Uni zu äußern, Kontakt mit der Unileitung, der Univerwaltung und Dozierenden zu pflegen und sich eben allgemein für die Interessen der Studierenden stark zu machen. Der StuRa ist unserer Meinung nach übrigens kein reines Redeparlament, Verbesserungen an der Uni erreichen wir nicht durch Beschlüsse, sondern meist nur durch viel Arbeit und Engagement.

5. Ist der StuRa zu (allgemein-)politisch?
Der Großteil unserer Arbeit hat fast ausschließlich mit dem Studium und der Uni zu tun. Unsere Uni existiert aber nicht im luftleeren Raum! Hürden gegen Bildungsgerechtigkeit gibt es eben nicht erst an der Uni, sondern existieren überall in unserer Gesellschaft. In der aktuellen Legislatur haben einige Hochschulgruppen im StuRa sich gegen Flyer ausgesprochen, die sich gegen Rassismus starkmachen wollten. Ein Argument war, dass das nichts mit Hochschulpolitik zu tun hätte. Das ist unserer Meinung nach Blödsinn: Auch an der Uni gibt es Rassismus, genauso wie Sexismus, Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung. Ein StuRa, der diese Zusammenhänge ignoriert, kann die Studierenden nicht angemessen vertreten.
Das Landeshochschulgesetz nennt übrigens als eine der Aufgaben des Studierendenrats, politische Bildungsarbeit zu leisten. Die Uni achtet als Rechtsaufsicht darauf, dass der StuRa im Rahmen seines Aufgabengebietes bleibt und hat uns hierbei auch schon regelmäßig recht gegeben – auch bei der letzten Debatte über die Flyer gegen Rassismus.

6. Findet ihr es wichtig, dass der StuRa versucht, bekannter bei den Studierenden zu werden? Wenn ja: Wie?
Natürlich! Einerseits ist wichtig, dass die Studierenden wissen, worüber der Studierendenrat diskutiert und wofür er sich einsetzt. Gleichzeitig sind wir auf das Engagement unserer Kommiliton*innen angewiesen und berichten daher aktiv über die Arbeit des Studierendenrats und dessen Arbeitskreisen. Mit dem Referat für Presse und Öffentlichkeit, das unter anderem auf unsere Initiative dieses Jahr das erste Mal besetzt wurde, hat sich hier bereits viel getan. Außerdem posten wir regelmäßig auf Social Media und der Homepage des Studierendenrats, was gerade so geht. Daneben sind die Fachschaften ein unverzichtbarer Informationskanal, über den wir wichtige Infos aus StuRa und Gremien weitergeben. Das wollen wir noch weiter ausbauen und aus noch mehr Arbeitskreisen und Gremien der Uni berichten.