GEW/ver.di Hochschulgruppe der Universität Tübingen

Kontakt:

Mail: hochschulgruppe.tuebingen {at} gew-bw.de
Facebook: GEWHGTue
Twitter: @verdigewtue

Wie macht eure Gruppe die Welt/Uni besser?

Wir engagieren uns für bessere Bedingungen in Studium, Lehre und Forschung. Unsere Zielgruppen dabei sind Studierende, Promovierende und Lehrende.
Wir organisieren beispielsweise Podiumsdiskussionen, Aktionstage, Kundgebungen oder Online-Veranstaltungen zu Themen wie: Bildungsungleichheit, Klassismus (an Hochschulen), Rassismus, Exzellenzuniversität, Referendariat, Hilfskraftrechte oder aktuell zur Novellierung des Landeshochschulgesetzes. Wenn ihr Näheres erfahren und sehen wollt, schaut gerne auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei :)

Wo kann man euch treffen?

Die Gruppe trifft sich im Semester einmal pro Monat, diskutiert hochschulpolitische Themen aller Art und führt dazu Veranstaltungen durch. Alle sind willkommen, wer mitmachen oder einfach nur mal dabei sein will, kann sich jederzeit unverbindlich per Mail oder über unsere Social-Media-Kanäle bei uns melden.

Markt der Möglichen Alternativen 2020

Herzlich willkommen an unserer Universität!

Dieses Semester ist vieles anders. Die festlichen Semestereröffnungen durch Universität (Dies) und Studierende (Alternativer Dies) können nicht wie gewohnt stattfinden.

Die (Hochschul)Gruppen nehmen sich in normalen Jahren selbstorganisiert und -bestimmt das Klubhaus, geben Vorträge und Workshops, oft gibt es Küfa und anschließend eine Party. Zusammen stellen sich die Gruppen euch mit Infotischen auf einem Markt der Möglichen Alternativen vor. In diesem besonderen Jahr kann dieser wie so vieles nur Online stattfinden.


Über zwanzig sehr vielfältige Gruppen sind unserem Aufruf gefolgt, Steckbriefe einzureichen. Einige haben sogar Videos aufgezeichnet, die ihr hier ansehen könnt.

Es sind Gruppen dabei, gegen Ungerechtigkeiten eintreten – für Tiere (z.B. Act for Animals e. V.), Menschen (z.B. Amnesty International Tübingen oder Viva con Agua) und die Natur (z.B. Initiative Bunte Wiese oder Greenpeace Tübingen).

Es sind Gruppen, die für Solidarität und Gemeinschaft leben (z.B. Desierto Florido e.V., Muslimische Studierendengruppe Tübingen, MachSchule e.V. oder Junge EuropäerInnen – JEF.), die sich (hochschul)politisch einbringen (z.B. FSVV, fzs, Grüne Jugend oder GHG) und eine andere Uni gestalten (z.B. KUT, nez, MRW oder Studium Oecologicum).

Es sind Gruppen, die Erinnerungsarbeit machen (z.B. Junge Geschichtswerkstatt Tübingen) und aktiv gegen Rechts sind (z.B. OTFR oder AFA [Aufbau]).

Es sind auch Gruppen, die einfach für dich da sind (z.B. Nightline Tübingen e. V.).

Und manche Gruppen können euch finanziell oder organisatorisch bei euren Ideen unterstützen (z.B. Junges Engagement (epiz), Studierendenrat oder KNE) oder bieten nochmal die Chance Gruppen zu treffen (z.B. Digitaler Dies der World-Citizen-School) .


Studierende in der Krise nicht alleine lassen!

Corona hin, Corona her – es brodelt bereits seit Langem an den Universitäten und Hochschulen dieses Landes. Der Bologna-Prozess hat Universitäten zu Lernfabriken werden lassen. Erwachsene Menschen, die angeblich zu selbstständig denkenden Menschen erzogen werden sollen, werden behandelt wie Schulkinder. Die Anwesenheit wird überprüft und gleichzeitig ein beständiger Leistungsdruck aufgebaut. Ob man das Studium vollständig (Master) abschließen kann, ist auch nicht mehr garantiert. Gleichzeitig ging diese Entwicklung mit einem großen Sparprogramm in der Lehre einher. Wer heutzutage an einem gut ausgestatteten Lehrstuhl und einer guten Fakultät lernen will, muss mit dem Sponsoring von Großunternehmen leben. 

Auf dieses System treffen nun eine Pandemie und eine Krise, welche wir in Deutschland noch nicht erlebt haben. Abstand halten und Social Distancing sind zurecht die Mittel, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gleichzeitig sind die Universitäten nicht dazu ausgestattet, um digitale Lehre anzubieten. Zudem haben nicht alle Studierenden die Ausstattung (Internet, Computer, technische Hilfsmittel), um an dieser Lehre teilzunehmen. 

Seit Monaten warten Studierende nun auf finanzielle Unterstützung. Die Bundesbildungsministerin, Anja Karliczek, macht jedoch lediglich ein Konjunkturprogramm für den KfW-Kredit. Wer wegen Corona den Job verloren hat und in finanzielle Not geraten ist, soll sich nun also über mehrere Tausend Euro verschulden. Und auch die als „schon sehr großzügig“ angekündigten 100 Millionen Zuschuss, die nicht zurückgezahlt werden müssen, sind eine Farce. Maximal 500€ dürfen Studierende auf dem Konto haben, um hier Geld zu beantragen. Viele können mit 500€ nicht einmal ihre Miete in Tübingen bezahlen.

Und was macht Frau Bauer, die Landeswissenschaftsministern? Studierende aus Nicht-EU Staaten und Zweitstudierende müssen, auch wenn sie ihren Job verloren haben weiterhin Studiengebühren zahlen, sonst droht die Exmatrikulation. Schluss mit den diskriminierenden Gebühren!

Wir brauchen direkte und schnelle Hilfen, damit für viele die Corona Krise nicht das Ende der akademischen Ausbildung bedeutet!

Zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/255349408892744/

Bitte tragt während der Kundgebung einen Mund-Nasen-Schutz und haltet ausreichend Abstand!

Demo am 30. Oktober gegen die Unterfinanzierung von Universitäten und Hochschulen

Liebe Kommiliton*innen, liebe alle,

wir rufen zum 30. Oktober zu landesweiten Demos gegen die Unterfinanzierung von Universitäten und Hochschulen auf!

In den Gebäuden von vorgestern an der Zukunft von übermorgen arbeiten – dabei bröckelt es abseits der repräsentativen Flächen an allen Ecken und Enden. Nicht selten bekommen Studierende in ganz Baden-Württemberg keinen Seminarplatz, da schlichtweg nicht genügend Seminare für alle angeboten werden können. Dozierende arbeiten oftmals unter prekären Bedingungen, länger als vertraglich vorgesehen, für wenig Geld und mit nur befristeten Lehrverträge.

„Demo am 30. Oktober gegen die Unterfinanzierung von Universitäten und Hochschulen“ weiterlesen

AK Überregionale Studierendenbeziehungen (ÜrStub) gegründet

Themen

Der AK ÜrStub ist das, was bei anderen Student*innenschaften das Außenreferat ist. 
Hier werden direkte Beziehungen zu anderen Student*innenschaften, zur Landesastenkonferenz BW (LAK) und zum Bundesverband, dem freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs), gepflegt.
Der AK bestimmt Delegierte für fzs und LAK Gremien und legt die Tübinger Positionen für diese Gremien fest.

Seit Mitte 2019 ist außerdem die Uni Tübingen Mitglied in der europäischen Hochschulallianz CIVISin der noch sieben weitere Universitäten aus ganz Europa Mitglied sind. Der AK koordiniert die Positionsfindung zu CIVIS und CIVIS Themen, den Kontakt mit der Uni dazu, sowie die studientischen Mitglieder im sog. „Participative Council“.

Sitzungen

Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig in der Woche vor Sitzungen überregionaler Gremien Freitags, 12 Uhr. 
Ansonsten kann er auch wie alle anderen AKs mit drei Tagen Vorlauf von jedem*jeder Student*in einberufen werden. Sitzungstermine findest du im Kalender.

Kontakt: aussen@stura-tuebingen.de


Der AK handelt auf Grundlage folgenden Mandats, dass am 03.06.19 vom StuRa beschlossen wurde:

Der AK Überregionale Studierendenbeziehungen (ÜrStuB) unterstützt die Vernetzung und Zusammenarbeit von Studierenden(schaften) außerhalb von Fachschaften. Er tagt soweit nicht anders beschlossen an Freitagen, 12 Uhr, vor allen Sitzungen der Gremien der Landes- und Bundesstudierendenvertretungen und ählicher überregionaler Zusammenarbeiten, an welchen die VS Tübingen teilnimmt, und mandatiert die Delegierten der Studierendenschaft, sofern diese nicht durch andere Gremien mandatiert sind. Der AK wirkt auf eine wirksame überregionale Zusammenarbeit der Studierenden hin und kann auch dort unterstützend eingreifen, wo Landes- und Bundesstudierendenvertretung in ihrer Arbeitsfähigkeit (sonst) eingeschränkt sind oder wären. Der AK soll über seine Beschlüsse ein Protokoll führen, welches zusammen mit den entsprechenden Unterlagen der überregionalen Gremien durch das Büro archiviert wird. AK-Sitzungen können auch außerhalb Tübingens, auch während der Sitzungen der überregionalen Zusammenschlüsse erfolgen. Die Pflege der überregionalen Studierendenbeziehungen durch Fachschaften und Hochschulgruppen bleibt unberüht. Über die Delegierung entscheidet der Studierendenrat, sofern dieser nichts anderes bestimmt.